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Claudia Speer: encode

Juni 14 @ 19:00 - 22:00

Die Ausstellung generiert eine neue Kryptologie und lässt uns zu Archäolog*innen der Zukunft werden: Wurden bis heute alte Schriftzeichen wie Hieroglyphen studiert, so werden wir auf eine digitalisierte Vergangenheit zurückgeblickt gehabt haben. In Speers Zukunftslabor ändert sich der Blick auf unsere analog-digital verschränkte Welt: Alte Techniken, selbstangeriebene Tusche auf Reispapier, werden mit der Semantik des Digitalen verknüpft, um so mit digitalen Viren und QR-Codes zu operieren. Ein Fingerabdruck changiert hier zwischen einer direkten Stempelung einerseits und einem digitalisierten, immer noch einzigartigen Bild, das den Körper um Jahrtausende überleben kann. Wird er neu lesbar geworden sein?

An exhibition that generates a new kind of cryptology and lets us become archaeologists of the future: Even now ancient scripts such as hieroglyphs are studied, and so we will have been being looking back at our own digital history. Our view of a world divided between analogue and digital is modified in this future laboratory by Claudia Speer: classical techniques and hand-mixed inks on rice paper are coupled with digital semantics so that they work with digital viruses and QR codes. Here a fingerprint is both a direct print and a digitalization, still unique image, which can outlive its body of origin by thousands of years. Might we find a new way to read it?

Die Eröffnung findet im Rahmen von 48h Neukölln 2019 mit dem Festivalthema „Futur III“ statt.

Details

Datum:
Juni 14
Zeit:
19:00 - 22:00
Website:
https://werkstadt.berlin/ausstellungen/claudia-speer

Veranstaltungsort

WerkStadt Kulturverein Berlin e.V.
Emser Straße 124
Berlin, 12051 Deutschland
Telefon:
030 5163 4856
Website:
www.werkstadt-berlin.com

Weitere Angaben

Ausstellungszeit:
14.-21.6.2019, Mittwoch-Sonntag, 19-0 Uhr
KuratorInnen:
Jule Böttner, Jason Benedict
KünstlerInnen:
Claudia Speer