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Eine feministische Perspektive für Berlin heute! Wie könnte eine nicht-sexistische Stadt aussehen?*

20. März 2020 @ 19:00 - 22:00

Die Ausstellung mit Positionen von fem_arc, Sarah Held, Elke Krasny & Sophie Lingg & Claudia Lomoschitz, Dorothea Nold, Banu Çiçek Tülü, Lena Wegmann & Tabea Latocha und Ina Wudtke widmet sich in Installationen, Fotografien, Sound- und Textarbeiten Stadt- und Raumkonzeptionen aus einer feministischen Perspektive. Die Arbeiten thematisieren gegenwärtige urbane und gesellschaftliche Schieflagen und entwickeln stadtpolitische feministische Visionen für eine diskriminierungsfreie Zukunft. Anhand eines Mappings werden in Zusammenarbeit mit dem Chair for Urban Design and Urbanization des Instituts für Architektur der TU Berlin die Werke im Berliner Stadtraum verortet.

DJ T-INA Darling aka Ina Wudtke präsentiert am Abend der Eröffnung ein konzeptuelles DJ Set mit Protestsongs gegen steigende Mieten und Verdrängung.

Begleitende Veranstaltungen mit Workshop, Filmpräsentationen, Symposium und Stadtspaziergang, siehe: https://www.galeriefutura.de/feministische-wohngeschichten-teil-2/

Die Ausstellung ist teil der Reihe Feministische Wohngeschichte(n) für die Zukunft. BERLIN, BAUHAUS und DARÜBER HINAUS setzt sich mit feministischen Ansätzen, Diskussionen und Praxen in Architektur sowie Raum- und Städteplanung auseinander, in denen Geschlechterverhältnisse als vielfältige asymmetrische Vorstellungen von Wohnen, Beziehungsverhältnissen und Berufsleben sichtbar werden. Ausgehend von den Pionierinnen der Architektur in den 1920er Jahren (Fokus des ersten Teils im Herbst 2019) soll im zweiten Teil über die Auswirkungen der zweiten Frauenbewegung auf Architektur, Wohnen und Aktivismus der Bogen bis zur Gegenwart von Wohnen und Moderne in einer widerspruchsvoll globalisierten Ökonomie gespannt sowie feministische und inklusive Alternativen dazu für die Zukunft diskutiert werden.

Die Reihe Feministische Wohngeschichte(n) für die Zukunft: BERLIN, BAUHAUS und DARÜBER HINAUS wurde von Felicita Reuschling initiiert, konzipiert und in kuratorischer Zusammenarbeit mit Katharina Koch und Sylvia Sadzinski (alpha nova & galerie futura) entwickelt. Der zweite Teil findet in Kooperation mit Anna Heilgemeir, Dagmar Pelger und Martha Wegewitz (Chair for Urban Design and Urbanisation CUD am Institut für Architektur der Technische Universität Berlin) und Helle Panke e.V. statt. Felicita Reuschling ist im Juni 2019 verstorben. Die Reihe, deren maßgebliche Ideen- und Themengeberin sie war, soll in ihrem Sinne und in Gedenken an sie als Freundin, Kollegin und scharfsinnige feministische Denkerin und Praktikerin realisiert und fortgeführt werden.

Medienpartner: sub \ urban

*Felicita Reuschling in sub urban, Bd.5 Nr.3 (2017)

Details

Datum:
20. März 2020
Zeit:
19:00 - 22:00
Veranstaltungkategorie:
Veranstaltung-Tags:
,
Website:
www.galeriefutura.de/feministische-wohngeschichten-teil-2/

Veranstaltungsort

alpha nova & galerie futura
Am Flutgraben 3
12435 Berlin,
+ Google Karte
Telefon:
+49(0)30 37005547
Website:
www.alpha-nova-kulturwerkstatt.de/

Weitere Angaben

Ausstellungszeit:
21.3.2020-25.4.2020
KuratorInnen:
Katharina Koch, Dagmar Pelger, Sylvia Sadzinski, Martha Wegewitz
KünstlerInnen:
fem_arc, Sarah Held, Elke Krasny & Sophie Lingg & Claudia Lomoschitz, Dorothea Nold, Banu Çiçek Tülü, Lena Wegmann & Tabea Latocha und Ina Wudtke