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ELECTRIC DREAMLAND pt. I

31. Januar 2020 @ 18:00 - 19:00

CATHARINA SZONN & DANIEL NEUBACHER

ELECTRIC DREAMLAND is an exhibition series, of which part I stages a truly astounding spectacle. ELECTRIC DREAMLAND aims to explore the relationship between event- and high culture, to savour the eternal love-hate relationship between staged mass spectacle and elaborate art enjoyment, and to explore the extent to which the entertainment industry and art production have always needed each other, how much they condition and stimulate each other, and envy each other, while secretly loving each other so deeply.

In their close connection with the imaginative technologies of the machine age that have so rapidly developed over the past century, both the entertainment industry and art production are indispensable pressure valves for a society that must continuously reconcile itself with ever-new technological promises and their eternal failure.

In our society of permanent spectacle, which dreams in vain of fulfilment, imagination remains a painful but also a healing promise. ELECTRIC DREAMLAND pt. I casts a sceptical and dreamy glance at an art production that produces meaningful works primarily in empty, literally inflated shells. With the works of Catharina Szonn and Daniel Neubacher, ELECTRIC DREAMLAND pt. I shows vivid childhood dreams that tell of the visionary power of artistic ideas as well as the constant loss of all illusions and promises.

ELECTRIC DREAMLAND is an exhibition series by FRANZ REIMER

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ELECTRIC DREAMLAND ist eine Ausstellungsreihe, die in ihrem Auftakt ein wahrhaft gewaltiges Spektakel inszeniert. ELECTRIC DREAMLAND will das Verhältnis zwischen Event- und Hochkultur ausloten, die ewige Hassliebe zwischen inszeniertem Massenspektakel und elaborierten Kunstgenuss auskosten und der Frage nachgehen, wie sehr sich Unterhaltungsindustrie und Kunstproduktion schon immer gegenseitig brauchten, sich bedingen und befruchten, sich neiden und heimlich doch so sehr lieben.

In ihrer so engen Verknüpfung mit den sich seit über einem Jahrhundert rasant entwickelnden Imaginationstechnologien des Maschinenzeitalters sind sowohl Unterhaltungsindustrie als auch Kunstproduktion unabdingbare Druckventile einer Gesellschaft, die sich immer wieder neu mit den immer neuen technologischen Versprechungen und ihrem ewigen Scheitern versöhnen muss.

In unserer Gesellschaft des dauerhaften Spektakels, die doch vergeblich von Erfüllung träumt, bleibt Imagination ein schmerzhaftes, aber auch ein heilsames Versprechen. So wirft ELECTRIC DREAMLAND pt. I einen gleichsam skeptischen wie träumerischen Blick auf eine Kunstproduktion, die bedeutungsreiche Werke vor allem in leeren, im Wortsinn aufgeblasenen Hüllen produzieren kann. Mit den Arbeiten von Catharina Szonn und Daniel Neubacher zeigt ELECTRIC DREAMLAND pt. I verlebendigte Kindheitsträume, die sowohl von visionären Kraft künstlerischer Ideen als auch dem ständigen Verlust aller Illusionen und Versprechungen erzählen.

 

CATHARINA SZONN (*1987), lebt und arbeitet als Installationskünstlerin in Frankfurt am Main. Sie studierte an der Hochschule für Gestaltung Offenbach, der Iceland Academy of Arts Reykjavik und der Akademie der bildenden Künste Wien. In ihrer malerischen, poetischen und installativen Ausdrucksweise fokussiert sie aktuelle soziokulturelle Themenfelder wie das vakante Verhältnis zwischen Menschen und Maschinen. Ihre Arbeiten wurden in verschiedenen nationalen and internationalen Ausstellungen gezeigt, wie dem Kunstverein Konstanz, dem Frankfurter Kunstverein, dem European Media Art Festival in Osnabrück oder dem Museum Goch.

http://catharinaszonn.de

 

DANIEL NEUBACHER (*1985) lebt und arbeitet in Bremen. Er studierte an der Hochschule für Künste Bremen bei Prof. Jean-Francois Guiton und schloss sein Studium 2016 als Meisterschüler ab. An der Schnittstelle von digitalem und physischem Raum widmet sich Neubacher in seiner künstlerischen Arbeit gegenwärtigen Bedingungen des Kunstschaffens hinsichtlich Produktion, Repräsentation und Rezeption. Neubacher’s Arbeiten waren unter anderem in Gruppenausstellungen in Berlin, Köln, Schaffhausen, Helsinki, Bukarest, Detroit und Toronto sowie in webbasierten Ausstellungen vertreten. Seine aktuelle Arbeit war bis vor kurzem in der Einzelausstellung UN_CONTENT im Künstlerhaus Bremen zu sehen.

http://danielneubacher.com

 

FRANZ REIMER (*1977) lebt und arbeitet als Künstler und Kurator in Berlin. Er studierte Kommunikationsdesign in Düsseldorf, Kunst und Medien bei Maria Vedder an der UdK Berlin, sowie als Meisterschüler bei Korpys/Löffler an der HfK Bremen. Seine Arbeiten werden national und international in Ausstellungen und auf Medienkunstfestivals gezeigt, wie der Akademie der Künste Berlin oder dem Kunsthaus Graz. Als freier Kurator – wie auch in verschiedenen Formationen wie dem Kollektiv UNST, dem Medienkunst e.V. oder dem Projektraum FAQ in Bremen – entwickelt und realisiert Franz Reimer experimentelle Ausstellungssituationen und Architekturen für Medienkunst. Von 2016 bis 2019 arbeitete er als Kurator und Architekt der Ausstellungen des European Media Art Festivals EMAF in Osnabrück und seit 2017 als Mitglied in der Sichtungskommission der Ausstellung Monitoring des Kasseler Dokfests.

http://franzreimer.de

Details

Datum:
31. Januar 2020
Zeit:
18:00 - 19:00
Veranstaltungkategorien:
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Veranstaltungsort

HilbertRaum
Reuterstr. 31
Berlin, Berlin 12047 Deutschland
Website:
www.hilbertraum.org

Veranstalter

HilbertRaum
E-Mail:
info@hilbertraum.org
Website:
www.hilbertraum.org

Weitere Angaben

Ausstellungszeit:
Fri 4-7 pm, Sat & Sun 2-7 pm
KuratorInnen:
FRANZ REIMER
KünstlerInnen:
CATHARINA SZONN & DANIEL NEUBACHER