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Geplante Obsoleszenz

Januar 26 @ 15:00 - 18:00

Geplante Obsoleszenz
(for english see below)
Künstler: Karl Heinz Jeron

Geplante Obsoleszenz nennt man das bewusste Einbauen von Schwachstellen in Produkte, um deren Lebensdauer zu verkürzen. In Extremfällen werden extra Mechanismen konstruiert, die ein Gerät nach einer genau festgelegten Anzahl von Betriebsstunden außer Funktion setzen. In der gleichnamigen Installation im Projektraum mp43 steht eine Skulptur in der Mitte des Raumes unter einem schweren von der Decke abgehängten Gewicht. Eine Apparatur sägt an der Aufhängung. Sie Wird durch das Öffnen der Eingangstür für wenige Sekunden ausgelöst. Irgendwann im Laufe der Ausstellung stürzt das Gewicht auf die Skulptur und zerstört sie.

Karl Heinz Jeron wurde 1962 in Memmingen, Deutschland geboren. Er lebt und arbeitet in Berlin und Athen.
Seine Kunst handelt von Alltagskultur, medialer Wahrnehmung und Informationsverarbeitung. Er gestaltet lieber Ereignisse als Objekte. Das reicht von Aufführungen mit singenden und tanzenden Robotern, über Kompositionen mit elektronisch verschaltetem Gemüse bis hin zu Audio-Touren in Windparks.

Seine Kunstwerke sind keine festen Dinge. Sie sind veränderbar und erstrecken sich auf organische und anorganische Intensitäten. Sie befinden sich grundsätzlich in einem Zustand des Austauschs, der Verhandlung oder der Rekonfiguration. Sie existieren in einem Zustand des Potentials.

Jerons Arbeiten wurden unter anderem im ZKM Karlsruhe, auf der Ars Electronica Linz, der Documenta X, am ICA London, dem Walker Art Museum Minneapolis, der Berlinischen Galerie Berlin und dem Museum of Modern Art San Francisco gezeigt.

Eröffnung 26.01.2020 / 15-18 Uhr
Dauer 27.01.-09.02.2020
geöffnet jeden Dienstag und Donnerstag 15 – 18 Uhr
und nach Vereinbarung

EN

Planned Obsolescence
artist: Karl Heinz Jeron

Planned obsolescence is the deliberate incorporation of weak points into products in order to shorten their service span. In some cases, extra mechanisms are designed to disable a device after a specified number of operating hours. In the eponymous installation  in the mp43 project room, a sculpture stands in the middle of the room under a heavy weight suspended from the ceiling. An apparatus saws at the suspension. It is triggered by opening the entrance door ans starts working for a few seconds. Sometime during the exhibition, the weight falls on the sculpture and destroys it.

Karl Heinz Jeron was born in Memmingen, Germany in 1962. He lives and works in Berlin and Athens. His art deals with every day culture, media perception and information processing. He rather creates experiences than objects. Jeron’s works span from the singing and dancing robot Sim Gishel, to compositions for electrified rotten vegetables and audio tour guides in onshore wind farms.

His artworks are not fixed things. They extend to include organic and inorganic intensities. They are fundamentally in a state of exchange, negotiation or reconfiguration. They exist in a state of potential.

Jeron’s works have been exhibited at Athens Digital Arts Festival, ZKM Karlsruhe, Ars Electronica Linz, Documenta X, ICA London, Walker Art Museum Minneapolis, Berlinischen Galerie Berlin and the Museum of Modern Art San Francisco.

opening 26.01.2020 / 3-6pm
duration 27.01.-09.02.2020
open each tuesday and thursday 3 – 6 pm
and by appointment

Details

Datum:
Januar 26
Zeit:
15:00 - 18:00
Veranstaltungkategorien:
,
Website:
http://www.mp43.culturebase.org

Veranstaltungsort

mp43 – projektraum für das periphere
Stollberger Str. 73
Berlin, 12627 Deutschland
+ Google Karte
Website:
www.mp43.culturebase.org

Weitere Angaben

Ausstellungszeit:
27.1.2020 - 9.2.2020
KuratorInnen:
Carola Rümper
KünstlerInnen:
Karl Heinz Jeron