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MOMENTMAL*

30. März 2020

kostenlos
Leo de Munk

Momentmal*
Leo de Munk

Ausstellung ab jetzt bis
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Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde,

es sind schwierige Zeiten und wir hoffen, dass Ihr sie alle gut übersteht. Wir wünschen vor allem Gesundheit für Euch und Eure Angehörigen. Wie Ihr bestimmt wisst, hat unser Projektraum seinen Betrieb seit dem 13. März vorübergehend eingestellt. Prof. Monika Grütters hat gesagt: „Kultur ist nicht ein Luxus, den man sich in guten Zeiten gönnt, sondern wir sehen jetzt, wie sehr sie uns fehlt, wenn wir für eine gewisse Zeit auf sie verzichten müssen…“
Wir verfügen über zwei große Schaufenster zur Straße und haben den Künstler Leo de Munk gebeten, für uns eine bewusst farbenfrohe Installation im Raum zu realisieren, die vor allem auch von außen zu sehen ist. Wir laden Euch hierzu nicht ein, wir möchten nicht, dass Ihr Euch durch die Stadt bewegt und Euch gefährdet. Die Galerie bleibt verschlossen und die Arbeit ist nur von außen sichtbar. Die Installation richtet sich an diejenigen, die notwendigerweise die sonst stark frequentierte Fuldastraße nutzen müssen, um Einkäufe oder ähnliches zu erledigen – quasi eine „Kapelle am Wegesrand“ (frei nach Jörg Immendorf, der sein Lokal ` La Paloma´ so bezeichnete). Uns anderen bleibt die digitale Dokumentation und die Hoffnung, dass wir uns bald wiedersehen können.

„ De Munk verwendet benutzte und gekaufte Gebrauchsgegenstände vor allem aus Metall und Kunststoffen. Nach seiner Bearbeitung bleiben oft noch die ursprünglichen Komponenten erkennbar, Eimer, Gießkannen, Schüsseln, Tonnen, Körbe und viele andere Gegenstände für Wirtschaft und Haushalt. Seit 2012 nutzt er vornehmlich das Material Plastik. Plastik ist ein Inbegriff für Transformationen von Stoffen zu neuen Stoffen, Kunststoffen.“ ( Heidi Stecker) Der vertraute Wegwerfkosmos verwandelt sich in teils antropomorphe Skulpturen, die Formen verlieren ihre Funktion, die identifizierbar bleibt. Ungebrochen leuchtende, opak glänzendeGegenstände treffen unvermittelt aufeinander. Deformiert, verdreht, verbunden, verdoppelt vervielfacht, andersfarbig variiert werden sie von de Munk zusammengefügt zu Objekten, Reliefs, Skulpturen und Installationen.

*Momentmal ist kein Imperativ, deswegen hier in einem Wort.

Dear Sir or Madam, dear friends,

it’s bad times and we hope you all get through it well. In these times, we especially wish you health for you and your relatives. As you probably know, our project room has been closed since March 13th. Prof. Monika Grütters said: „Culture is not a luxury that you treat yourself to in good times, but we are now seeing how much we lack it if we have to do without it for a certain time …“
We have two large shop windows facing the street and have asked the artist Leo de Munk to realize a deliberately colorful installation (titled …) for us. We do not invite you to this, we do not want you to move through the city and endanger yourself. The gallery remains closed and the work is only visible from the outside. The installation is aimed at those who necessarily have to use the otherwise heavily used Fulda street to do shopping or the like. Quasi a „chapel on the wayside“! The rest of us have digital documentation and the hope that we can see each other again soon.

„De Munk makes use of used and purchased utilitarian objects, primary made from metal and plastics.After he has transformed them into works of art, the original components are often still recognisable: buckets, watering cans, bowls, bins, baskets, chairs and many other things for industrial and household use. Since 2012 he has focused primarily on the material plastic. Plastic epitomises the transformation of substances into new substances, artificial substances.“ The familiar disposable cosmos is transformed into partly anthropomorphic sculptures, the forms lose their function, which remains identifiable. Continuously shining, opaque shiny

Objects suddenly meet. De Munk merges them into objects, reliefs, sculptures and installations, deforming, twisting, connecting, doubling, multiplying, changing their colors.

Details

Datum:
30. März 2020
Eintritt:
kostenlos
Veranstaltungkategorien:
, ,
Veranstaltung-Tags:
, ,
Website:
www.galerie-walden.de

Veranstaltungsort

Walden Kunstausstellungen
Fuldastraße 56
Berlin, 12043 Deutschland
+ Google Karte
Telefon:
+49(0)176 84917766
Website:
http://www.galerie-walden.de/

Veranstalter

Walden Kunstausstellungen
Telefon:
+49(0)176 84917766
E-Mail:
info@galerie-walden.de
Website:
www.galerie-walden.de/

Weitere Angaben

Ausstellungszeit:
28.3. - 31.5.2020
KuratorInnen:
Gisela Wrede & Reinhold Gottwald
KünstlerInnen:
Leo de Munk