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Oliver Orthuber – Rieko Okuda / Wolfgang Grossmann

1. Dezember 2018 @ 18:00 - 22:00

kostenlos

Das 8. internationale, spartenübergreifende und themenspezifische Ausstellungsprojekt.

Schein und Spiegelung, ein Relationspositionsprojekt
Positionen aus Kunst, Literatur und Wissenschaft

Ausstellung: 16.10.2018-28.2.2019
Di-Fr 14-18 Uhr
1. Samstag/Monat 14-17 Uhr

Veranstaltungen für den 1.12.2018

18:30 Uhr Myriade / Video-Sound-Installationsperformance
von Oliver Orthuber – Rieko Okuda

Der Ausstellungsraum Schein und Spiegelung, die sich darin befindlichen Werke und räumlichen wie zeitlichen Verhältnisse dienen als Ausgangsmaterial der Performance. Zu verschiedenen Zeiten und aus unterschiedlichen Perspektiven aufgenommenes Videomaterial wird in der Performance eingespielt, an den spiegelnden Installationsobjekten reflektiert, mit Webcam-Aufnahmen live gemixt, verfremdet und modifiziert wieder ausgespielt.
Auch vorproduzierte Stimmelemente von Rieko Okuda werden im Liveact durch den Videomischer geschickt und zeigen sich bildlich als abstrakte ‚Störelemente‘: eine wilde Mischung aus Livestimme, Sound und Konserve, Duplizierungen, Iterationen, Spiegelungen von Abbildern und augenblicklichen Raum- und Soundeffekten.

 

19:30 Uhr Wie Mathieu sein Spiegelbild verliert und anstatt dessen seinen Zwillingsbruder wiederfindet / Performative Lesung mit Wolfgang Grossmann aus dem Buch von Michael Rom, will nicht zu den großohrigen elefanten, Vorwerk 8

Der Schauspieler Wolfgang Grossmann liest einen Auszug eines Theaterstückes des verstorbenen Allround- Künstlers Michael Rom aus dem Buch will nicht zu den großohrigen elefanten.
Das Buch will nicht zu den großohrigen elefanten versammelt Gedichte, Songtexte, Theaterstücke und Grafiken von einem unbekannten Dichter, Sänger und Künstler – Michael Rom. Sein Leben war kurz, aufregend und schnell vorbei, sein Werk unbeachtet. Wolfgang Grossmann hat nach akribischer Suche in Archiven Texte von Rom zutage gefördert, die erstmals 2018 in einem Band im Verlag Vorwerk 8 veröffentlicht wurden.

 

Vorschau für den 29./30.01.2019
14-18 Uhr Spot an, Klang! / Klanginstallation von Jana Debrodt

 

Edin Bajric – Spiegel und Licht, Fotografien | Veruschka Bohn – How to disappear, Performance, Fotografien | Thomas Born – Beobachter, Gaffer, Voyeure, Vortrag | Časlav Brukner – Quantum causality. Experimental verification of an indefinite causal order – Wissenschaft | Marion Luise Buchmann – Bewegtes Selbst, Video | Jana Debrodt – Spot an, Klang!, Klanginstallation | Thilo Droste – Droste, Goya auf Unleserlich (aus der Serie Survival Reloaded) | David Ender – Der Spiegel, Literatur | Dominic Gagnon – Going South/part 4: Dear haters, Videoinstallation | Vittorio Gallese – Visions of the Body: Embodied Simulation and Aesthetic Experience, Wissenschaft | Stephan Groß – Beats, Animierter Videoloop (Musik: Alfred Banze) | Wolfgang Grossmann – Wie Mathieu sein Spiegelbild verliert …, performative Lesung | Harald Hofer – Was wissen wir über die Realität?, Wissenschaftsführung | Thomas Kemnitz – time-shift, Experimentelle Dokumentation | Petra Lottje – The World Summit, Video | Jerzy Olek – Spiked Object, Dreidimensionale Fotoinstallation | Oliver Orthuber/Rieko Okuda – Myriade / VideoSound-Installationsperformance | Michael H. Rohde – nietzsche haus, einstein haus, Fotografien | Carlo Rovelli – Die Wirklichkeit, die nicht so ist, wie sie scheint: Eine Reise in die Welt der Quanten-gravitation / Relational Quantum Mechanics, Wissenschaft | Julia Schewalie – nylon#acrylic mirror, Objekte | Nora Schöpfer – the sculpture and the viewer are one, Fotoinstallation | Christiane Spatt – in disguise, Fotografien | Stuck/Asenbaum – Spiegel Schein, Sprachskulptur | Claudia Taller – Syndrom? Down!, Literatur | Helga Wimmer – Vor und hinter der Zeit – Zeitbilder und Zeiträume, Installation

Das Ganze ist nicht mehr als die Summe seiner Einzelteile, sondern etwas anderes!

Das Relationspositionsprojekt bezieht sich auf diese These und soll mit seiner korrespondierenden Thematik Schein und Spiegelung den Zusammenhang zwischen relativen Bezügen und ihren Interpretationsmöglichkeiten durch den organisch wachsenden Entstehungsprozess sichtbar machen.

Schon allein das Wort Schein ist mehrdeutig, es kann als Glanz oder Lichtaura aufgefasst werden, aber auch als Trug, Betrug, vordergründig etwas vorzugeben, was sich bei näherer Betrachtung als substanzlos entpuppt. Täuschung, Blendung wird nicht nur im Tierreich als Verführungskunst angewandt, sondern findet gerade in unserer schnelllebigen Kultur und in Zeiten des Überangebotes überaus leichte Beute und ist gang und gäbe.

Details

Datum:
1. Dezember 2018
Zeit:
18:00 - 22:00
Eintritt:
kostenlos
Website:
http://www.2gas-station.net/pages/dt/aktuell.html

Veranstaltungsort

G.A.S-station
Tempelherrenstr. 22
Berlin, 10961 Deutschland
Telefon:
030 25 966 036
Website:
www.2gas-station.net

Veranstalter

G.A.S-station
Telefon:
030 25 966 036
E-Mail:
info@2gas-station.net
Website:
www.2gas-station.net

Weitere Angaben

Ausstellungszeit:
16.10.2018-28.2.2019 Di-Fr 14-18 Uhr, 1. Samstag/Monat 14-17 Uhr
KuratorInnen:
Elisa Asenbaum, Thomas Maximilian Stuck