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SUMMARY:Vernissage Inceptive Spaces - kuratiert von Saeed Foroghi
DESCRIPTION:Inceptive Spaces \nGruppenausstellung von\nAtelierhaus Hobrecht31 \nJakob Argauer / Peter Behrbohm\nThilo Droste / Saeed Foroghi\nKalinka Gieseler / Michael Hauffen\nThomas Hauser / Kathrin Köster\nChristof Kraus / Pia Lanzinger\nAlexander Lieck / Joana Lucas\nPierre-Etienne Morelle / Anton Steenbock\nMarie Strauß / Bettina Wächter \nKuratiert von Saeed Foroghi \nAusstellung\n18. Oktober 2025 – 10. Januar 2026 \nVernissage\nFreitag\, 17. Oktober\, 19 Uhr \nArtist Talk\nFreitag\, 7. November 18 Uhr \nDie Ausstellung Inceptive Spaces richtet den Fokus auf Ateliers als initiierende Räume\, in denen Kunst ihren Anfang nimmt. Hier wirken Künstler:innen wie Seismografen und verarbeiten die Schwingungen der Gesellschaft. Im Gegensatz zu den „exceptive spaces“ – Museen und Galerien als Orte der Präsentation – bleiben diese Entstehungsprozesse meist verborgen\, wie in einer Black Box. Die Ausstellung versucht\, diese Box zu öffnen: Spuren der Produktion treten neben fertige Werke und machen erfahrbar\, dass Kunst nicht plötzlich entsteht\, sondern Zeit\, Raum und Pflege braucht. An Nelson Goodmans Frage „Wann ist Kunst?“ anknüpfend\, wird deutlich: Der entscheidende Moment liegt am Anfang\, im Atelier. Ohne inceptive spaces verkümmern langfristig auch die exceptive spaces. Sie sind das Fundament kulturellen Schaffens – wie Wälder\, die einer Stadt Schatten spenden und ihr dauerhaftes Wachstum sichern. \nEnglish \nThe exhibition Inceptive Spaces focuses on studios as generative spaces where art begins. Here\, artists act like seismographs\, processing the vibrations of society. In contrast to “exceptive spaces” – museums and galleries as sites of presentation – these formative processes usually remain hidden\, like a black box. The exhibition seeks to open this box: traces of production appear alongside finished works\, showing that art does not emerge suddenly but requires time\, space\, and care. Building on Nelson Goodman’s question “When is art?”\, it becomes clear that the decisive moment lies at the beginning\, in the studio. Without inceptive spaces\, exceptive spaces will eventually wither. They are the foundation of cultural creation – like forests that give shade to a city and secure its lasting growth. \nConcept and curation: Saeed Foroghi \nAXEL OBIGER – Raum für zeitgenössische Kunst . Brunnenstr. 29\, 10119 Berlin Mitte . Th – Sa 3–7 pm and by appointment . axelobiger.com . @axelobiger
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LOCATION:Axel Obiger\, Brunnenstraße 29\, Berlin\, Berlin\, 10119\, Deutschland
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SUMMARY:Inceptive Spaces - Group exhibition by Atelierhaus Hobrecht31
DESCRIPTION:Inceptive Spaces \nGruppenausstellung von\nAtelierhaus Hobrecht31 \nJakob Argauer / Peter Behrbohm\nThilo Droste / Saeed Foroghi\nKalinka Gieseler / Michael Hauffen\nThomas Hauser / Kathrin Köster\nChristof Kraus / Pia Lanzinger\nAlexander Lieck / Joana Lucas\nPierre-Etienne Morelle / Anton Steenbock\nMarie Strauß / Bettina Wächter \nKuratiert von Saeed Foroghi \nAusstellung\n18. Oktober 2025 – 10. Januar 2026 \nArtist Talk\nFreitag\, 5. Dezember\, 19 Uhr \nInceptive spaces sind initiierende Räume – Ateliers und Studios von Künstler:innen\, in denen Werke entstehen. Hier wirken Künstler:innen wie Seismografen und verarbeiten die Schwingungen der Gesellschaft. Es sind Schutz-\, Experimentier-\, Räsonier-\, Ausdrucks- und Resonanzräume\, in denen Gedanken wie Samenkörner auf fruchtbaren Boden fallen und – wenn gepflegt und gefördert – wie ein Baum Wurzeln schlagen\, wachsen\, sich verästeln und schließlich aufblühen können. Atelierhäuser wie die Hobrechtstraße 31 sind in diesem Sinne Kunstwälder\, die in überhitzten Städten wie Berlin Schatten spenden und zum Verweilen\, Kontemplieren und Hinterfragen einladen. \nIm Gegensatz dazu stehen Ausstellungsräume wie Galerien und Museen – exceptive spaces\, aus dem Alltag herausgehobene Räume der Präsentation und Rezeption. Von den inceptive spaces zu den exceptive spaces ist es meist ein langer Weg. Wie eine Black Box mutet der Übergang von einem Ort zum anderen: verborgen bleibt\, was in den Ateliers geschieht\, wie Gedanken sich formen\, wie Materialien Widerstand leisten und wie aus Versuchen Werke entstehen. \nDie Ausstellung Inceptive Spaces versucht\, diese Black Box zu öffnen und sichtbar zu machen\, was normalerweise unsichtbar bleibt: Prozesse\, Atmosphären und Fragmente\, die den Beginn von Kunst markieren. „Wann ist Kunst?“\, eine modifizierte Version der zentralen Frage „Was ist Kunst?“ des US-amerikanischen Philosophen Nelson Goodman\, macht deutlich\, dass der Kunststatus eines Objekts stark vom Kontext abhängt – meist von Präsentationsräumen. Diese Ausstellung kehrt die Perspektive um: Nicht der Ausstellungsraum\, sondern der Produktionsraum – das Atelier – wird zum entscheidenden Kontext. „Wann ist Kunst?“ – hier lautet die Antwort: am Anfang\, im Entstehungsprozess. Wie ein „Raum im Raum“ treten Produktions- und Präsentationsräume in Dialog. Spuren der Ateliers treten neben fertige Arbeiten und machen erfahrbar\, dass Kunst nicht plötzlich entsteht\, sondern aus Prozessen hervorgeht\, die Zeit\, Raum und Pflege benötigen. Dieser Dialog kann nur gelingen\, wenn beide Räume gleichzeitig existieren. Ohne inceptive spaces wird es langfristig keine exceptive spaces geben. Sie sind die Grundlage dessen\, was wir als Kultur wahrnehmen – doch dafür braucht es Zeit und Raum zum Wachsen. Kunst- und Kulturschaffen ist immer auch Kunst- und Kulturwerden. \nEin Absterben der Anfänge führt unweigerlich zum Verkümmern der Institutionen\, die am Ende Kunst zeigen wollen. Wie in der Natur ist es auch in der Kultur wichtig\, ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit zu praktizieren: dem Drang zu widerstehen\, kurzfristige Gewinne über die langfristigen Kosten für die Gesellschaft zu stellen. Denn genauso wie der Klimawandel wird uns sonst der Wandel des gesellschaftlichen Klimas\, den wir bereits spüren\, teuer zu stehen kommen. \nEine Stadt\, die inceptive spaces wie die Hobrechtstraße 31 aufgibt\, entzieht sich selbst den Nährboden und liegt am Ende brach. Wir sollten vermeiden\, die Wälder zu lichten\, weil wir vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr zu sehen vermögen. \nSerkan Gören & Saeed Foroghi \nEnglish \nInceptive spaces are generative spaces – artists’ studios and workshops where artworks are created. Here\, artists take on the function of seismographs\, processing the undercurrents running through society. They are spaces for protection\, experimentation\, reasoning\, expression\, and resonance\, where ideas fall like seeds onto fertile ground and – when nurtured and supported – can take root\, grow\, branch out\, and finally blossom. In this sense\, studio buildings such as Hobrechtstraße 31 are like cultural forests\, providing shade in overheated cities such as Berlin and inviting people to linger\, contemplate\, and question. \nIn contrast to this are exhibition spaces such as galleries and museums: exceptive spaces. These are spaces of presentation and reception set apart from everyday life. The pathway from inceptive to exceptive spaces is usually a long one. The transition from one to the other is like a black box\, with everything that happens in the studios remaining hidden from view: how ideas take shape\, how materials push back\, and how artworks emer-ge from experimentation. \nThe exhibition Inceptive Spaces seeks to open this black box and reveal what would otherwise remain invisib-le: processes\, atmospheres\, and fragments that mark the beginnings of art. American philosopher Nelson Goodman’s question “When is art?” – a modified version of the central question “What is art?” – highlights that an object’s status as art depends heavily on context\, most often on the space in which it is presented. This exhibition reverses that perspective. It is not the exhibition space but the production space – the studio – that becomes the decisive context. Here\, the answer to “When is art?” is: at the beginning\, during the creative process. The dialogue between production and presentation spaces creates a space within a space. Traces of the studio appear alongside finished works\, demonstrating that art does not come into existence suddenly but rather emerges from processes that require time\, space\, and care. Such a dialogue can only succeed when both spaces exist simultaneously. In the long run\, there can be no exceptive spaces without inceptive spaces. They are the foundation of what we perceive as culture – which requires time and space to grow. Artistic and cultural creation are inseparable from the process of artistic and cultural development. \nThe erosion of these beginnings inevitably leads to the decline of the institutions that ultimately seek to present art. As in nature\, it is also important in culture to practice ecological and economic sustainability: to resist the urge to prioritize short-term gains over long-term costs to society. For just as climate change will prove costly\, so too will the shift in the social climate – the effects of which we are already beginning to feel – if we fail to act. \nA city that abandons inceptive spaces such as Hobrechtstraße 31 deprives itself of fertile ground and will ulti-mately lie fallow. We should avoid thinning out our cultural forests because we can no longer see the wood for the trees. \nSerkan Gören & Saeed Foroghi \nAXEL OBIGER – Raum für zeitgenössische Kunst . Brunnenstr. 29\, 10119 Berlin Mitte . Th – Sa 3–7 pm and by appointment . axelobiger.com . @axelobiger
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