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SUMMARY:Eröffnung „Made in Jingdezhen″- Kuratiert von Gabriele Künne
DESCRIPTION:Made in Jingdezhen \nFelicithas Arndt\, Hetang Kongyi\, Gabriele Künne\, Sunbin Lim\, Zhao Lin\, Joke Noordstrand\, Song Zhifeng \nkuratiert von Gabriele Künne \nAusstellung: 26.04. – 24.05.2025\nEröffnung: Freitag\, 25. April\, 19 Uhr\nGeöffnet am Gallery- und Sellerie Weekend 2.-4. Mai\, 15-19 Uhr \nDie Idee zu dieser Ausstellung entstand 2024 in Jingdezhen\, als Gabriele Künne dort im Rahmen ihrer Residency an der Jingdezhen Ceramic University (JCU) zahlreiche internationale Künstler kennenlernte\, die alle sehr unterschiedlich mit Keramik und Porzellan arbeiten. \nJingdezhen hatte aufgrund seiner Lage am Chang-Fluss ursprünglich den Namen Changnanzhen (昌南鎮)\, wurde aber während der Song-Dynastie (ab 960 n.Chr.) nach der Regierungsdevise des Jingde-Kaisers umbenannt\, welcher den Porzellan-Bedarf seines Hofes mit Porzellan aus Jingdezhen deckte und die Produktion dort somit förderte. Während der Ming-Dynastie (1368-1644) wurde Jingdezhen auch offiziell zu einer „Kaiserlichen Produktionsstätte“ für Porzellan ernannt\, in der nun neben den privaten Brennöfen auch Brennöfen unter kaiserlicher Leitung und Kontrolle geführt wurden.\nDie Porzellanproduktion wurde durch die reichen Kaolin-Vorkommen\, die weiten Wälder (Holz für die Brennöfen) und die Lage am Fluss für den sicheren Transport von Keramik bedingt\, von dort aus gelangte es auch nach Europa. Erst ab 1708 konnte man in Deutschland (Meißen) Porzellan herstellen.\nHeutzutage ist Jingdezhen eine Stadt voller internationaler Künstler\, die in irgendeiner Form mit Keramik\, Porzellan\, aber auch anderen Materialien und Medien arbeiten und die die vielfältige Infrastruktur von spezialisierten Handwerkern und Werkstätten zu schätzen wissen. \nGabriele Künne hat während der Residency dort einige Künstler ausgewählt\, deren Arbeiten nun bei Axel Obiger zu sehen sind. \nTraditionen in europäischer und chinesischer Kunst bilden in dieser Ausstellung den Hintergrund\, vor dem die aktuellen künstlerischen Werke Elemente daraus zitieren\, verfremden oder dekonstruiert miteinbeziehen.\nDer Austausch\, der in Jingdezhen 2024 seinen Anfang nahm\, wird mit dieser Ausstellung fortgesetzt und dem Berliner Publikum sichtbar gemacht. \nAXEL OBIGER . Raum Für Zeitgenössische Kunst . Brunnenstraße 29 . 10119 Berlin Mitte . Do – Sa 15-19 Uhr und nach Vereinbarung . www.axelobiger.com . @axelobiger
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SUMMARY:Made in Jingdezhen – kuratiert von Gabriele Künne
DESCRIPTION:Made in Jingdezhen \nFelicithas Arndt\, Hetang Kongyi\, Gabriele Künne\, Sunbin Lim\, Zhao Lin\, Joke Noordstrand\, Song Zhifeng \nkuratiert von Gabriele Künne \n26.04. – 24.05.2025\nEröffnung: Freitag\, 25. April\, 19 Uhr\nGeöffnet am Gallery- und Sellerie Weekend 2.-4. Mai\, 15-19 Uhr \nDie Idee zu dieser Ausstellung entstand 2024 in Jingdezhen\, als Gabriele Künne dort im Rahmen ihrer Residency an der Jingdezhen Ceramic University (JCU) zahlreiche internationale Künstler kennenlernte\, die alle sehr unterschiedlich mit Keramik und Porzellan arbeiten. \nJingdezhen hatte aufgrund seiner Lage am Chang-Fluss ursprünglich den Namen Changnanzhen (昌南鎮)\, wurde aber während der Song-Dynastie (ab 960 n.Chr.) nach der Regierungsdevise des Jingde-Kaisers umbenannt\, welcher den Porzellan-Bedarf seines Hofes mit Porzellan aus Jingdezhen deckte und die Produktion dort somit förderte. Während der Ming-Dynastie (1368-1644) wurde Jingdezhen auch offiziell zu einer „Kaiserlichen Produktionsstätte“ für Porzellan ernannt\, in der nun neben den privaten Brennöfen auch Brennöfen unter kaiserlicher Leitung und Kontrolle geführt wurden.\nDie Porzellanproduktion wurde durch die reichen Kaolin-Vorkommen\, die weiten Wälder (Holz für die Brennöfen) und die Lage am Fluss für den sicheren Transport von Keramik bedingt\, von dort aus gelangte es auch nach Europa. Erst ab 1708 konnte man in Deutschland (Meißen) Porzellan herstellen.\nHeutzutage ist Jingdezhen eine Stadt voller internationaler Künstler\, die in irgendeiner Form mit Keramik\, Porzellan\, aber auch anderen Materialien und Medien arbeiten und die die vielfältige Infrastruktur von spezialisierten Handwerkern und Werkstätten zu schätzen wissen. \nGabriele Künne hat während der Residency dort einige Künstler ausgewählt\, deren Arbeiten nun bei Axel Obiger zu sehen sind.\nSie haben ganz unterschiedliche Beziehungen zu Deutschland und zu China\, z.B. hat Song Zhifeng in an der Akademie der Bildendem Künste in München\, am IKKG Höhr-Grenzhausen und an der Burg Giebichenstein Bildhauerei mit Schwerpunkt Keramik studiert. Inzwischen ist er Director of the Ceramic Department of Guangzhou Academy of Fine Arts\, China. \nFür Felicithas Arndt ist das Pendeln zwischen den beiden Kulturen ein Normalzustand – sie hat eine chinesische Mutter und einen deutschen Vater. Sie hat an der hfg Offenbach studiert und leitet heute die Keramikwerkstatt (Labor Kunst Keramik) dort. Sie beschäftigt sich mit dem Spannungsfeld natürlicher und menschengemachter Formen und Strukturen. \nSunbin Lim stammt aus Cheolwon/Südkorea\, kam aber zum Studium am IKKG Höhr-Grenzhausen nach Deutschland\, lebt in Wiesbaden und war ebenso Artist in Residence am JCU 2024. Er arbeitet mit teilweise groben und unfertig erscheinenden Strukturen und Formen\, um die Spannungen und Zerrissenheit in der Welt allgemein\, aber auch zwischen Nord-und Südkorea zu thematisieren. \nZhao Lin ist Keramik-Künstler in Jingdezhen und hatte zur gleichen Zeit eine Residency am JCU\, er hat sein privates Atelier für die internationalen Residents geöffnet und damit den Austausch zwischen chinesischen und internationalen Künstlern gefördert. Er setzt sich mit dem Spannungsfeld von Mensch und Natur auseinander und drückt dies meist mithilfe von kindlich wirkenden menschlichen Figuren in Kombination mit selbstbewusst wirkenden Tierfiguren aus. \nJoke Noordstrand ist Historikerin in Amsterdam und arbeitet seit 2021 künstlerisch mit Keramik und Porzellan\, auch sie war 2024 als Artist in Residence am JCU.\nDas Experiment mit ungewöhnlichen Materialien wie Papiertaschentücher\, Nudeln oder Schnüren\, die in Porzellan getränkt und mitgebrannt werden\, verleiht ihren Arbeiten eine ungewöhnliche\, humorvolle Unbestimmtheit. \nHetang Kongyi ist der einzige\, der in dieser Ausstellung keine Keramik zeigt\, sondern Tuschezeichnungen\, die zwischen Tradition und Moderne einen Weg austarieren. Er ist u.a. leitender Mönch in Tongjue Temple in Suzhou\, schreibt Gedichte\, ist Herausgeber zahlreicher Schriften\, und verortet seine Arbeit in diesem spirituellen Kontext. \nGabriele Künne befragt mithilfe abstrakter Objekte und Objektsysteme unsere Wahrnehmung. Architektonische Konstruktionen und Volumina spielen eine Rolle\, die sich im Grenzbereich zwischen Fläche und Form befinden. Sie schöpft aus einem Repertoire urbaner und naturhafter Strukturen\, die aufgrund ihrer Abstraktion und Kombination eine bestimmte Vielfalt an Assoziationen ermöglichen\, aber nie eindeutig benennbar sind. \nTraditionen in europäischer und chinesischer Kunst bilden in dieser Ausstellung den Hintergrund\, vor dem die aktuellen künstlerischen Werke Elemente daraus zitieren\, verfremden oder dekonstruiert miteinbeziehen.\nDer Austausch\, der in Jingdezhen 2024 seinen Anfang nahm\, wird mit dieser Ausstellung fortgesetzt und dem Berliner Publikum sichtbar gemacht. \nAXEL OBIGER . Raum Für Zeitgenössische Kunst . Brunnenstraße 29 . 10119 Berlin Mitte . Do – Sa 15-19 Uhr und nach Vereinbarung . www.axelobiger.com . @axelobiger
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SUMMARY:Eröffnung "Things We Have In Common" Achim Kobe + Franziska Goes -
DESCRIPTION:Things We Have In Common\nAchim Kobe + Franziska Goes \nJune 5th – July 5th 2025 \nVernissage: Wednesday\, June 4 th \, 7 pm\nArtist Talk: Wed\, June 25th with Julia Rosenbaum\, Art Historian \n„…Both Goes and Kobe’s approaches to abstraction suggest that our lives\, like art\, are composed of intriguing patterns and experienced on multiple planes. When surrounded by examples of their works\, my eye tries to find a patch on which to pitch a tent within Goes’jaunty patchwork compositions. Then it glides across the elegant handmade minimalist visual groves and plowed bands of Kobe’s seductive painted paper expanses. As intrinsically different as their work is\, I know that they are always conscious of each other while doing their own thing. These are artists committed to uncovering their own inner worlds\, but who have been in furtive conversation for more than two decades. …“ \nExcerpt from Exhibition Text by Dominic Eichler Things We Have In Common \n@achim_kobe\n@franziskagoes\n@dominicveichler\n@axelobiger\n@o.smetanka \n@studiovisitberlin \nInvite Card: Olena Smetanina \nAXEL OBIGER – Raum für zeitgenössische Kunst . Brunnenstraße 29\, 10119 Berlin Mitte . Th – Sa 3–7 pm and by appointment . www.axelobiger.com
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SUMMARY:Things We Have In Common - Achim Kobe + Franziska Goes
DESCRIPTION:Things We Have In Common\nAchim Kobe + Franziska Goes \nAusstellung: 05.06. – 05.07.2025\nEröffnung am Mittwoch\, den 4. Juni 2025\, 19 Uhr \nArtist Talk Mittwoch\, 25. Juni\, 19 Uhr\, mit Julia Rosenbaum\, Kunsthistorikerin\nFinissage am 5. Juli\, 19 Uhr \n  \nIch nehme allein in einem Café Platz; man eilt zu meiner Begrüßung herbei; ich fühle mich von Menschen umgeben\, nach meinen Wünschen befragt\, umworben. Der Andere aber ist abwesend; ich beschwöre ihn mir selbst herauf\, damit er mich von jener Willfährigkeit der Welt gegenüber bewahrt\, die mir auflauert. \n—Roland Barthes\, Fragmente einer Sprache der Liebe\, 1988. \nTief im Inneren müssen Künstler ihre eigene Arbeit lieben\, selbst wenn diese Beziehung schwierig und voller irrationaler Verpflichtungen und Handlungen sein mag. Oft kommen die Beziehungen\, die Künstler mit ihren Vertrauten haben\, die um Aufmerksamkeit konkurrieren müssen\, erst an zweiter Stelle. Aber Familienmitglieder\, Liebhaber und Freunde werden selten in der Rezeption eines künstlerischen Werkes während der Lebenszeit der Kunstschaffenden berücksichtigt\, es sei denn\, sie gehören explizit zu den Sujets der Kunst. Anekdotische Berichte legen nahe\, so scheint mir\, dass diese beiden Beziehungen – die der Künstler zu ihrer Kunst und die zu ihren nächsten Mitmenschen – keineswegs immer im Einklang miteinander stehen. \nUnd dann gibt es den besonderen Umstand\, wo die Vertrauten beide Künstler sind\, was die Sache tatsächlich durchaus nicht einfacher macht. Dies ist bei der in Berlin lebenden Künstlerin Franziska Goes (geb. 1971 in Berlin) und Achim Kobe (geb. 1963 in Gießen) der Fall. Obgleich sie schon seit Jahrzehnten ein Paar sind\, arbeiten sie nicht künstlerisch zusammen. Und bemerkenswerterweise ist die Zwei-Personen-Ausstellung „Things We Have In Common“ (2025) erst das zweite Mal\, dass sie je zusammen ausstellen – das letzte Mal war eine gemeinsame Ausstellung in Schweden vor 20 Jahren! \nGoes und Kobe haben lange Biografien mit Ausstellungen in Projekträumen\, Galerien und Institutionen. Aber ich stelle mir vor\, wie sie sich in den späten 1990er Jahren kennengelernt und ineinander verliebt haben\, nachdem sie an der UdK Berlin studiert hatten (allerdings nicht gleichzeitig). Ich habe sie zu diesem persönlichen Thema nicht befragt\, denn das wäre unangemessen\, da das eigentliche Thema dieses Textes schließlich ihre Kunst ist. Aber in meinem Kopf sind sie in einer Filmkulisse zwischen den gentrifizierenden Baustellen dieses Jahrzehnts\, unterwegs zu einer Vernissage in einem Off-Space oder einem der legendären Berliner Clubs. \nNicht zusammen auszustellen\, muss für sie eine bewusste Entscheidung gewesen sein\, wie auch die Entscheidung\, jetzt dieses selbst auferlegte Tabu zu brechen. Vielleicht ist das angesichts des wenig schmeichelhaften Bildes\, das die revisionistische Kunstgeschichte von manchen Kunstpaaren zeichnet\, ganz verständlich. Oft gehört dazu der Skandal von einem oder einer\, der/die dominiert (zum Beispiel radikal im Atelier\, aber patriarchalisch am Frühstückstisch)\, und der/ diejenige\, der/die überschattet und erst posthum wieder ausgegraben wird. Goes und Kobe gehören zu einer Generation\, die von Anfang an versucht hat\, ein anderes Arrangement zu finden – ein laufendes\, unabgeschlossenes Projekt. Der Titel ihrer gemeinsamen Ausstellung legt Gleichberechtigung als ein erstrebenswertes Ziel nahe. Und – wie der Anfang einer jeden erfolgreichen Verhandlung – die Idee\, die überlappenden Gebiete in ihrem persönlichen Venn- Diagramm zu identifizieren.\nGoes und Kobe sind beide eher entschieden abstrakte statt figurative Maler\, und deshalb wird ihre Beziehung normalerweise nicht in ihrer Kunst abgebildet. Um dies zu unterstreichen\, haben sie auch getrennte Ateliers an unterschiedlichen Enden der Stadt. Beide sind noch nebenberuflich tätig\, um die Dinge am Laufen zu halten – Goes ist Lehrende im künstlerischen Bereich und Kobe produziert Repliken „moderner Kunst“ für Film und Fernsehen. In ihrem künstlerischen Werk finden sich blasse Spuren davon. Man denke beispielsweise an Goes‘ einnehmenden schematischen formalen Schwung (mit seinen Anklängen an progressive Bauhaus- Lektionen) oder die Art\, wie Kobe Ausstellungsräume wie Kulissen ausstaffiert. \nDie Herangehensweisen von Goes und Kobe an die Abstraktion legen nahe\, dass unsere Leben\, wie die Kunst\, aus faszinierenden Mustern komponiert sind und auf vielerlei Ebenen erlebt werden. Wenn ich von Beispielen ihrer Arbeiten umgeben bin\, versucht mein Auge\, einen Fleck zu finden\, auf dem man innerhalb von Goes‘ lebhaften Patchwork- Kompositionen sein Zelt aufschlagen könnte. Dann gleitet es über die eleganten handgemachten minimalistischen visuellen Haine und gepflügten Bänder von Kobes verführerischen gemalten weiten Papierflächen. Obwohl das Werk der beiden sich intrinsisch unterscheidet\, weiß ich\, dass sie einander stets bewusst sind\, während sie jeweils ihr eigenes Ding machen. Dies sind Künstler\, die bestrebt sind\, ihre eigenen inneren Welten freizulegen\, die aber seit über zwei Jahrzehnten im Verborgenen in ein Gespräch vertieft sind. Für „Things We Have In Common“ haben sie den Ausstellungsraum ungefähr in der Mitte geteilt\, ohne dabei dogmatisch zu sein. Frontal kommunizieren die beiden Hemisphären miteinander\, aber wenn man sich in die eine oder andere Richtung umdreht\, kann eine ganze Seite die andere ignorieren. \nKobes Abstraktion verschmilzt oft absichtlich mit der architektonischen Umgebung wie Treppenhäuser\, Korridore\, Schaufenster\, oder einmal die Wände eines Bahnsteigs im U-Bahnhof Alexanderplatz. Ein Großteil seiner Arbeit beinhaltet die Produktion paralleler Linien oder Streifen und anderer Muster mit einer Reihe von feinen Pinseln. Die so entstandenen Rollen gemusterten Papiers werden zum Rohmaterial für an Wände angebrachte Arbeiten\, von denen er manche ausschneidet und collagiert. In dieser Ausstellung enthalten die zwei In-situ-Arbeiten Caso #25 (3) und (4) (aus 2025) gemustertes Papier\, das in Pfeile geschnitten wurde\, die den ihr zugewiesenen Ort ausfüllen. Die verschlungenen Pfeile bilden potenziell pulsierende\, rhythmische Felder. Bei seinen Zeichen ist jede Richtung richtig\, aber man kann sich in den Einzelheiten der Produktion verlieren. Seine Arbeit setzt sich mit den inzwischen gealterten und patinierten Oberflächen der Moderne auseinander\, und sie tut das mit einer bewegenden Sensibilität. In seinen Räumen treten die Hintergründe der Umgebung in den Vordergrund. \nIm Gegensatz dazu\, und ganz eigenständig\, funktioniert jede von Goes‘ abstrakten Arbeiten autonom von der externen Welt und auch voneinander\, obwohl man sich das Werk der Künstlerin auch als einen größeren Fluss entlang von selbstbestimmten Parametern ad infinitum vorstellen kann. Daher sind ihre Kompositionen\, einschließlich von I Can Hear the Bird Sing/Blue Line (2025) und Field of Dots/Orange Yellow White (2025) jeweils sowohl einmalig als auch typisch. I Can… enthält eine an einen fließenden Strom oder Wasserfall erinnernde Passage\, die man abwechselnd als Aufsicht oder vertikale Komposition lesen kann. Hier und da trudeln zusammenlaufende Linien über wehmütige geometrische Felder unterschiedlicher Texturen und Konsistenz. Gemäß ihrer Methode\, gibt es eine begrenzte Palette aus Zwischentönen\, in diesem Fall von Blautönen bis hin zu Grün- und Lilatönen und schmutzigem Rosa bis zu Braun\, die aneinander abprallen. Im Vergleich dazu wirkt das erdtönige Field of Dots… daneben luftiger\, als würde es ein Territorium abgrenzen\, das eine Konstellation erkennbarer Formen enthält. \nKunsthistorisch Gesinnte denken bei Goes‘ Arbeit möglicherweise an die eklektische Geschichte westlicher Abstraktion von ihren Anfängen im Suprematismus bis hin zu Memphis- Architektur und -Design\, wie auch an die Neo-Geo-Bewegung\, beide aus den 1980er Jahren. Auch Echos aus den angewandten Künsten sind erkennbar\, von den Mustern moderner Keramiken und Textilien bis hin zu Plänen für Stadträume und öffentliche Verkehrsnetze. (Letzteres eine Überschneidung mit Kobe.) Allerdings bevorzugt Goes eine intuitive\, aufgeschlossene statt einer referentiellen Herangehensweise. Abstrakte Malerei in ihrem Stil zu schaffen bedeutet\, an einer spielerischen Kakophonie teilzunehmen. Und somit geht es wie bei Kobe darum\, sich mit der gleichermaßen zusammengepuzzelten heutigen Welt\, wie wir sie vorfinden\, auseinanderzusetzen und auf sie zu reagieren. \n„Things We Have In Common“ geht das Risiko ein\, den Geist der privaten Kommunikation der Künstler auszustellen. Sie stellen nicht nur aus\, sie stellen bloß. Nach vielen Jahren\, in denen sie parallel ihre jeweilige künstlerische Praxis verfolgt haben\, haben sie sich hier für Vergleiche und Schwingungen geöffnet. Das macht ihre Arbeit auf eine relationale\, postmoderne Art komplementär. Zusammen gehängt\, erzeugt ihre Malerei einen überraschenden visuellen Effekt und beschwört eine Art von paradox vereinigter\, komprimierter maximalistischer Fülle\, oder eine Feier von Unterschieden auf engem Raum. Hier sind subjektive Gebiete auf Kollisionskurs. Ihre unerschrocken individuellen Arbeiten mit ihrer starken Ausstrahlung müssen in guter Gesellschaft bestehen können und gleichzeitig ein separates Gespräch mit ihren Betrachter*innen führen. \nDominic Eichler \nÜbersetzung: Wilhelm Werthern \n*Invite Card: Olena Smetanina\n@achim_kobe\n@franziskagoes\n@dominicveichler\n@axelobiger\n@o.smetanka \nAXEL OBIGER . Raum Für Zeitgenössische Kunst . Brunnenstraße 29 . 10119 Berlin Mitte . Do – Sa 15-19 Uhr und nach Vereinbarung . www.axelobiger.com
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SUMMARY:Aufbau-Eröffnung: Die Obiger Galaxis - Welteninsel
DESCRIPTION:Die Obiger Galaxis\nWelteninsel \nAufbau-Eröffnung am Freitag\, den 11. Juli 2025\, 17-22 Uhr\nLaufzeit: 12. – 26.07.2025 \nWir sind viele. Bei der Obiger Galaxis handelt es sich um ein wiederkehrendes Ausstellungsformat mit KünstlerInnen aus dem „Obiger-Kosmos“\, bei dem die Ausstellenden ihre Werke zur Vernissage persönlich platzieren. Der auf Immanuel Kant zurück gehende Begriff der „Welteninsel“ evoziert dabei beides: weltläufige Verbindung und künstlerische Autonomie. \nMit Arbeiten von: \nDavid Edward Allen\, Nándor Angstenberger\, Jacqueline Saki Aslan\, Michael Bause\, Ina Bierstedt\, Tina Born\, Maxim Brandt\, Susanne Britz\, Frank Bubenzer\, Birgit Cauer\, Sandra Contreras\, Liz Dawson\, Thilo Droste\, Marcel Eichner\, Dana Engfer\, Axel Geis\, Nathalie Grenzhaeuser\, Harriet Groß\, Andrea Grote\, Vemo Hang\, Elisa Haug\, Sylvia Henrich\, Veronike Hinsberg\, Susanne Jung\, Yuki Jungesblut\, Gunhild Kreuzer\, Michael Kruscha\, Gabriele Künne\, Corinna Mayer\, Ulrike Mohr\, Matthias Moravek\, Enrico Niemann\, Ayumi Rahn\, Josephine Riemann\, Franz Rodvalt\, Maja Rohwetter\, Neda Saeedi\, Kristine Schnappenburg\, Bettina Schünemann\, Hans-Peter Stark\, Barbara Steppe\, Lucy Teasdale\, Susa Templin\, Evelin Turria\, wicke+barišić\, Walter Yu\, Filip Zorzor \nImmanuel Kant prägte den Begriff „Welteninsel“ in seinem Werk Allgemeine Naturgeschichte und Theorie des Himmels (1755). Kant griff die damaligen astronomischen Theorien auf\, insbesondere die Hypothese von Thomas Wright\, und entwickelte sie weiter. Unter einer „Welteninsel“ verstand Kant ein eigenständiges Sternsystem\, das aus einer Vielzahl von Sternen und Planetensystemen besteht. Aus großer Entfernung betrachtet\, erscheinen diese Systeme als kreisförmige oder elliptische Nebelwolken – was wir heute als Galaxien bezeichnen.\nKant folgerte\, dass das Universum aus sehr vielen solcher Welteninseln besteht und damit viel größer ist\, als es die meisten seiner Zeitgenossen annahmen. Unser Sonnensystem ist für Kant lediglich eine Miniaturausgabe dieser größeren Strukturen\, wie etwa das Milchstraßensystem oder andere Galaxien. \nAxel Obiger – Raum für zeitgenössische Kunst . Brunnenstr. 29\, 10119 Berlin . Öffnungszeiten: Do-Sa 15-19 Uhr
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SUMMARY:Ricarda Hoop / Andrea van Reimersdahl „de tissu”
DESCRIPTION:Sommer-Special \ne tissu\nRicarda Hoop / Andrea van Reimersdahl \nAusstellung nur im Schaufenster\n4. August – 6. September 2025\n​\nFinissage in Anwesenheit der Künstlerinnen\nSamstag\, 6. September ab 18 Uhr \n“I am always thinking that some interesting possibility\, some accidental synergy\, could occur in a collaboration\, and people seem to like it.”\n—Rei Kawakubo \nRicarda Hoop und Andrea van Reimersdahl zeigen in ihren Bildwelten zwei unterschiedliche Wege in die Abstraktion auf und beziehen sich dabei inhaltlich auf textile Kuturgüter\, die tief in der Kulturgeschichte verwurzelt sind und oft symbolische oder spirituelle Bedeutung haben. \nRicarda Hoops Zeichnungen verweisen auf und erinnern an Wandteppiche. Die Arbeiten sind Orte von Reflexionen über Orte. Das Zeichnen\, das Suchen\, Schraffieren und Denken: Betrachtungen von topografischen Fragestellungen\, imaginären und realen Orten\, Abgrenzungen und Übergängen.\nDie gezeichneten Landschaften im Raum bilden Ausblicke und gleichzeitig Einblicke. Es ist einerseits die Verwandlung der Natur in formale Muster und andererseits der scheinbare Widerspruch zwischen Landschaft und Muster\, zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion. \nAndrea van Reimersdahl beleuchtet in textilen Bildräumen das Thema Tuch. Sie arbeitet an einer abstrakten\, organischen Formensprache\, die eine Verbindung zwischen ihrer Umgebung und ihrer Identität herstellt. Als Vorlagen für Malerei und Siebdruck sammelt\, skaliert und spiegelt sie Formen und Strukturen aus ihrer natürlichen Umgebung\, die sich auf die menschliche Silhouette beziehen. Ihre Arbeiten interagieren auf immer neue Weise mit unserer Umgebung. Tragbare Malerei am Körper wird denkbar. \nAusgangspunkt für diese gemeinsame Ausstellung ist jeweils eigene Arbeiten aus jüngsten Schaffensphasen an einem Ort\, in einem Kontext\, auf interessante Weise miteinander zu verweben. Gemeinsamkeiten\, wie z.B. die Arbeit mit Schablonen\, und Gegensätze\, wie z.B. die Verwendung von Farbe\, werden hervorgehoben und ziehen den Spannungsbogen zwischen Zeichnung und Malerei / Druckgrafik\, auf verschiedenen Bildträgern. \nKurzbio \nRicarda Hoop studierte von 2004 – 2011 freie Kunst mit dem Schwerpunkt Zeichnung / Malerei an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg (HfbK) bei Wiebke Siem\, Uwe Hennecken und Haegue Yang. Sie beendete das Studium 2011 mit Diplom und lebt und arbeitet seitdem in Leipzig.\nStipendien erhielt sie beispielsweise von der Stiftung Kunstfonds in Bonn\, der Stadt Leipzig\, der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und des Kunstvereins in Brig-Glis in der Schweiz.\n2012 gewann sie gemeinsam mit Lucza Zsigmund den Jury- und Publikumspreis der Intern. Künstlerkolonie LindArt Lendava in Slowenien und hatte von 2012 bis 2013 ein Atelierstipendium der Landeshauptstadt Magdeburg. \nAndrea van Reimersdahl studierte Malerei an der Weißensee Kunsthochschule Berlin mit Meisterschülerabschluß bei Prof. Katharina Grosse und am Royal College of Art in London. Sie ist an der deutsch-niederländischen Grenze in einer Region mit traditioneller Textilproduktion\, geboren und aufgewachsen. Seit 1997 lebt und arbeitet sie in Berlin.\nStipendien und Preise erhielt sie von der Hans und Charlotte Krull Stiftung\, der Stiftung Kunstfonds\, dem Kulturwerk der VG-Bild Kunst und dem Reclaim Award. Im Jahr 2023 erhielt sie ein Aufenthaltsstipendium der Stiftung DKB auf Schloss Liebenberg. \nEnglish \nRicarda Hoop and Andrea van Reimersdahl show two different paths into abstraction in their pictorial worlds and refer in terms of content to textile cultural artefacts that are deeply rooted in cultural history and often have symbolic or spiritual significance. Drawings refer to and are reminiscent of tapestries. Painting and screen printing illuminate the cloth as a textile pictorial space. In both cases\, the representational is driven into abstraction: transformed by drawing\, boundaries are shifted or translated into a broad palette of colour tones. \n@hoop_ricarda\n@andreavanreimersdahl \nAXEL OBIGER . Raum Für Zeitgenössische Kunst . Brunnenstr. 29 . 10119 Berlin Mitte . Do – Sa 15-19 Uhr und nach Vereinbarung . axelobiger.com . @axelobiger
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SUMMARY:„This is the place you told me about“ kuratiert von Cassandra Mehlhorn
DESCRIPTION:This is the place you told me about \nDana Engfer\, Christoph Kilian\, Lucy König\, Gabriele Künne\, Taiyoh Mori\, Enrico Niemann\, Miriam Salamander\, Fiene Scharp \nKuratiert von Cassandra Mehlhorn \nEröffnung: Freitag\, 12. September 19 Uhr\nLive-Performance 19 Uhr 30 mit Gökçen Dilek Acay & Eunji Lee\n​​\nAusstellung\n13.09. – 11.10.2025\n​\nÖffnungszeiten während der\nBERLIN ART WEEK 10––14 SEP\nFreitag 19-22 Uhr\, Sa – So 15-19 Uhr\n​​\n27. September 16 Uhr\nFührung mit der Kuratorin und Künstler_innen \nPlease scroll down for English version \nDie Gruppenausstellung „This is the place you told me about“ vereint acht künstlerische Positionen\, die sich mit dem Thema Fragilität/Verletzlichkeit als materielles und immaterielles Phänomen auseinandersetzen. Multiperspektivisch und interdisziplinär fangen sie den Moment des Aufeinandertreffen von Innen und Außen ein und visualisieren ihn in einer reduzierten und leisen Sprache. \nDie ausgewählten Kunstwerke erzählen von Schutzräumen\, Schwellen und Zwischenzuständen und markieren physische Grenzen an sensiblen Objekten\, die in einem Wechselspiel von abstrakt und konkret\, von Verstecken und Suchen\, eine Welt von imaginären Begegnungen hervorrufen. \nPräsentiert in unterschiedlichen Disziplinen – von Zeichnung und Malerei bis hin zu Bildhauerei und Installation – können fast alle Kunstwerke als dreidimensionale Werke betrachtet werden\, die sowohl physisch als auch konzeptionell auf ihre Umgebung reagieren. Die Medien Fotografie und Video werden vor allem dokumentarisch eingesetzt und erweitern und reflektieren die Dichotomie von Innen und Außen. \nObwohl sich die einzelnen\, sorgfältig mit Hand gefertigten Kunstwerke in ihrer Vielfalt an Formen und Materialien unterscheiden\, verbindet sie eine gewisse Sprache und Einfachheit. Durch ihre Gegenüberstellung und in einen Dialog zueinander gesetzt offenbaren sie eine unverkennbare Verwandtschaft. \nKuratiert von Cassandra Mehlhorn \nInfo \n \nEnglish \nThe group exhibition „This is the place you told me about“ brings together eight artistic practices that address the theme of fragility/vulnerability as a material and immaterial phenomenon. In multi-perspective and multi-disciplinary ways they capture the moment when inside and outside meet\, and visualize it in a reduced and gentle language. \nThe selected artworks tell about shelters\, thresholds\, and in-between states. They mark physical boundaries on vulnerable objects\, which\, in an interplay between the abstract and the concrete\, between the act of hiding and seeking\, evoke an imaginary world of encounters. \nPresented in a variety of disciplines—from drawing and painting to sculpture and installation—almost all the artworks can be seen as three-dimensional works that respond both physically and conceptually to their surroundings. The medium of photography and video are used primarily in a documentary sense\, expanding and reflecting on the dichotomy of ‘inside’ and ‘outside’. \nEven though all featured meticulously hand-crafted artworks differ in their variety of shapes and materials\, they have a certain visual vocabulary and simplicity in common. Juxtaposed and placed in dialogue\, they reveal an undeniable kinship to each other. \nCurated by Cassandra Mehlhorn \nFoto: Lucy König – Seide\, 2015\, Courtesy of the Artist – Photo: Jakob Adolphi \nAXEL OBIGER – Raum für zeitgenössische Kunst . Brunnenstr. 29\, 10119 Berlin Mitte . Th – Sa 3–7 pm and by appointment . axelobiger.com . @axelobiger \n@dana_engfer\n@christoph.kilian\n@lucykonig\n@gabriele.kuenne\n@taiyohmori\n@_enrico__niemann_\n@miriam_salamander\n@fienescharp
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SUMMARY:„This is the place you told me about“ kuratiert von Cassandra Mehlhorn
DESCRIPTION:This is the place you told me about \nDana Engfer\, Christoph Kilian\, Lucy König\, Gabriele Künne\, Taiyoh Mori\, Enrico Niemann\, Miriam Salamander\, Fiene Scharp \nKuratiert von Cassandra Mehlhorn \nEröffnung: Freitag\, 12. September 19 Uhr\nLive-Performance 19 Uhr 30 mit Gökçen Dilek Acay & Eunji Lee\n​​\nAusstellung\n13.09. – 11.10.2025\n​\nÖffnungszeiten während der\nBERLIN ART WEEK 10––14 SEP\nFreitag 19-22 Uhr\, Sa – So 15-19 Uhr\n​​\n27. September 16 Uhr\nFührung mit der Kuratorin und Künstler_innen \nPlease scroll down for English version \nDie Gruppenausstellung „This is the place you told me about“ vereint acht künstlerische Positionen\, die sich mit dem Thema Fragilität/Verletzlichkeit als materielles und immaterielles Phänomen auseinandersetzen. Multiperspektivisch und interdisziplinär fangen sie den Moment des Aufeinandertreffen von Innen und Außen ein und visualisieren ihn in einer reduzierten und leisen Sprache. \nDie ausgewählten Kunstwerke erzählen von Schutzräumen\, Schwellen und Zwischenzuständen und markieren physische Grenzen an sensiblen Objekten\, die in einem Wechselspiel von abstrakt und konkret\, von Verstecken und Suchen\, eine Welt von imaginären Begegnungen hervorrufen. \nPräsentiert in unterschiedlichen Disziplinen – von Zeichnung und Malerei bis hin zu Bildhauerei und Installation – können fast alle Kunstwerke als dreidimensionale Werke betrachtet werden\, die sowohl physisch als auch konzeptionell auf ihre Umgebung reagieren. Die Medien Fotografie und Video werden vor allem dokumentarisch eingesetzt und erweitern und reflektieren die Dichotomie von Innen und Außen. \nObwohl sich die einzelnen\, sorgfältig mit Hand gefertigten Kunstwerke in ihrer Vielfalt an Formen und Materialien unterscheiden\, verbindet sie eine gewisse Sprache und Einfachheit. Durch ihre Gegenüberstellung und in einen Dialog zueinander gesetzt offenbaren sie eine unverkennbare Verwandtschaft. \nKuratiert von Cassandra Mehlhorn \nInfo \n \nEnglish \nThe group exhibition „This is the place you told me about“ brings together eight artistic practices that address the theme of fragility/vulnerability as a material and immaterial phenomenon. In multi-perspective and multi-disciplinary ways they capture the moment when inside and outside meet\, and visualize it in a reduced and gentle language. \nThe selected artworks tell about shelters\, thresholds\, and in-between states. They mark physical boundaries on vulnerable objects\, which\, in an interplay between the abstract and the concrete\, between the act of hiding and seeking\, evoke an imaginary world of encounters. \nPresented in a variety of disciplines—from drawing and painting to sculpture and installation—almost all the artworks can be seen as three-dimensional works that respond both physically and conceptually to their surroundings. The medium of photography and video are used primarily in a documentary sense\, expanding and reflecting on the dichotomy of ‘inside’ and ‘outside’. \nEven though all featured meticulously hand-crafted artworks differ in their variety of shapes and materials\, they have a certain visual vocabulary and simplicity in common. Juxtaposed and placed in dialogue\, they reveal an undeniable kinship to each other. \nCurated by Cassandra Mehlhorn \nFoto: Lucy König – Seide\, 2015\, Courtesy of the Artist – Photo: Jakob Adolphi \nAXEL OBIGER – Raum für zeitgenössische Kunst . Brunnenstr. 29\, 10119 Berlin Mitte . Th – Sa 3–7 pm and by appointment . axelobiger.com . @axelobiger \n@dana_engfer\n@christoph.kilian\n@lucykonig\n@gabriele.kuenne\n@taiyohmori\n@_enrico__niemann_\n@miriam_salamander\n@fienescharp
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SUMMARY:Finissage + Event mit Andreas Reihse & Seda Mimaroğlu (Sound & Spoken Word)
DESCRIPTION:Finissage + Event mit Andreas Reihse & Seda Mimaroğlu (Sound & Spoken Word) \n9. Oktober 2025\, 19 Uhr \nThis is the place you told me about\nbis zum 11.10.2025 \nGruppenausstellung mit Dana Engfer\, Christoph Kilian\, Lucy König\, Gabriele Künne\, Taiyoh Mori\, Enrico Niemann\, Miriam Salamander\, Fiene Scharp. Kuratiert von Cassandra Mehlhorn \nPlease scroll down for English version \nİkili sind Seda Mimaroğlu und Andreas Reihse. \nSeit 2016 kollaborieren SEDA MIMAROĞLU und ANDREAS REIHSE. Ihre erste Veröffentlichung war das Album Loose Leaves (Wanda\, 2018)\, auf dem Reihse Gedichte von Mimaroğlu vertonte. Es folgten Performances bei Image Movement\, Hopscotch\, Arkaoda\, Periode und im Morphine Raum\, neben DJ Sets bei Herz\, Rauschgold und Arkaoda. Weitere Stücke erschienen auf Karl Marx’s 200th!\, Multiverse und Tree Aid – Emmauswald bleibt!. Und zu Mimaroğlus Buch Love Songs (Blue Figure Press\, 2021) schrieb Reihse das Nachwort.\nFür die nächsten Monate sind drei Tonträgerveröffentlichungen geplant. \nSEDA MIMAROĞLU ist eine Künstlerin und Dichtern aus Istanbul\, die sowohl mit Text\, Ton als auch Bild arbeitet. Mit einem Hintergrund in Literatur\, Kunstgeschichte\, Rechtswissenschaften und Philosophie entwickelt sie Ausstellungen\, Publikationen und Performances oft in Zusammenarbeit mit anderen Künstler_innen\, Musiker_innen und Forscher_innen. Mimaroğlu betreibt den Projektraum maḳām in Berlin.\n[sedamimaroglu.com] \nANDREAS REIHSE ist ein in Berlin lebender Künstler\, am bekanntesten als (elektronischer) Musiker und Komponist\, sowie als Gründungsmitglied von Kreidler und Periode. Zu seiner künstlerischen Praxis gehört auch Textarbeit\, Design\, Zeichnung\, Film und Kuratieren. Reihse hat mit einer Vielzahl von Musiker_innen\, bildenden Künstler_innen\, Filmemacher_innen\, Autor_innen und Modedesigner_innen zusammengearbeitet – für Filme\, Theaterstücke\, Performances und Installationen. [reihse.de] \n\n\n \nThis is the place you told me about \nDie Gruppenausstellung „This is the place you told me about“ vereint acht künstlerische Positionen\, die sich mit dem Thema Fragilität/Verletzlichkeit als materielles und immaterielles Phänomen auseinandersetzen. Multiperspektivisch und interdisziplinär fangen sie den Moment des Aufeinandertreffen von Innen und Außen ein und visualisieren ihn in einer reduzierten und leisen Sprache. \nDie ausgewählten Kunstwerke erzählen von Schutzräumen\, Schwellen und Zwischenzuständen und markieren physische Grenzen an sensiblen Objekten\, die in einem Wechselspiel von abstrakt und konkret\, von Verstecken und Suchen\, eine Welt von imaginären Begegnungen hervorrufen. \nPräsentiert in unterschiedlichen Disziplinen – von Zeichnung und Malerei bis hin zu Bildhauerei und Installation – können fast alle Kunstwerke als dreidimensionale Werke betrachtet werden\, die sowohl physisch als auch konzeptionell auf ihre Umgebung reagieren. Die Medien Fotografie und Video werden vor allem dokumentarisch eingesetzt und erweitern und reflektieren die Dichotomie von Innen und Außen. \nObwohl sich die einzelnen\, sorgfältig mit Hand gefertigten Kunstwerke in ihrer Vielfalt an Formen und Materialien unterscheiden\, verbindet sie eine gewisse Sprache und Einfachheit. Durch ihre Gegenüberstellung und in einen Dialog zueinander gesetzt offenbaren sie eine unverkennbare Verwandtschaft. \nDana Engfer\, Christoph Kilian\, Lucy König\, Gabriele Künne\, Taiyoh Mori\, Enrico Niemann\, Miriam Salamander\, Fiene Scharp. Kuratiert von Cassandra Mehlhorn \nCVs \nAXEL OBIGER . Raum Für Zeitgenössische Kunst . Brunnenstr. 29 . 10119 Berlin Mitte . Do – Sa 15-19 Uhr und nach Vereinbarung . axelobiger.com . @axelobiger \nEnglish \nİkili is the duo of Seda Mimaroğlu and Andreas Reihse. \nMIMAROĞLU and REIHSE have been collaborating since 2016. Their first release was the album Loose Leaves (Wanda\, 2018)\, on which Reihse set Mimaroğlu’s poems to music. This was followed by performances at Image Movement\, Hopscotch\, Arkaoda\, Periode\, and Morphine Raum\, as well as DJ sets at Herz\, Rauschgold and Arkaoda. Further pieces appeared on the compilations Karl Marx’s 200th!\, Multiverse\, and Tree Aid – Emmauswald bleibt!. Reihse also wrote the afterword to Mimaroğlu’s book Love Songs (Blue Figure Press\, 2021).\nThree new releases are planned for the coming months. \nSEDA MIMAROĞLU artist and poet from Istanbul\, works across text\, sound\, and image. With a background in literature\, art history\, law and philosophy\, her exhibitions\, publications\, and performances often emerge in collaboration with other artists\, musicians\, and researchers. She runs the project space Makam in Berlin.\n[sedamimaroglu.com] \nANDREAS REIHSE is an artist living in Berlin\, best known as (electronic) musician and composer\, as well as a founding member of Kreidler and Periode. His artistic practice also encompasses text\, design\, drawing\, film and curating. Reihse has collaborated with a wild range of musicians\, visual artists\, filmmakers\, authors\, and fashion designers on films\, plays\, performances and installations. [reihse.de] \nThis is the place you told me about\n13.09. – 11.10.2025 \nThe group exhibition „This is the place you told me about“ brings together eight artistic practices that address the theme of fragility/vulnerability as a material and immaterial phenomenon. In multi-perspective and multi-disciplinary ways they capture the moment when inside and outside meet\, and visualize it in a reduced and gentle language. \nThe selected artworks tell about shelters\, thresholds\, and in-between states. They mark physical boundaries on vulnerable objects\, which\, in an interplay between the abstract and the concrete\, between the act of hiding and seeking\, evoke an imaginary world of encounters. \nPresented in a variety of disciplines—from drawing and painting to sculpture and installation—almost all the artworks can be seen as three-dimensional works that respond both physically and conceptually to their surroundings. The medium of photography and video are used primarily in a documentary sense\, expanding and reflecting on the dichotomy of ‘inside’ and ‘outside’.\nEven though all featured meticulously hand-crafted artworks differ in their variety of shapes and materials\, they have a certain visual vocabulary and simplicity in common. Juxtaposed and placed in dialogue\, they reveal an undeniable kinship to each other. \nDana Engfer\, Christoph Kilian\, Lucy König\, Gabriele Künne\, Taiyoh Mori\, Enrico Niemann\, Miriam Salamander\, Fiene Scharp. Curated by Cassandra Mehlhorn \nAXEL OBIGER – Raum für zeitgenössische Kunst . Brunnenstr. 29\, 10119 Berlin Mitte . Th – Sa 3–7 pm and by appointment . axelobiger.com . @axelobiger
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CATEGORIES:Artists Talk,Finissage,Musik,Performative lecture
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SUMMARY:Vernissage Inceptive Spaces - kuratiert von Saeed Foroghi
DESCRIPTION:Inceptive Spaces \nGruppenausstellung von\nAtelierhaus Hobrecht31 \nJakob Argauer / Peter Behrbohm\nThilo Droste / Saeed Foroghi\nKalinka Gieseler / Michael Hauffen\nThomas Hauser / Kathrin Köster\nChristof Kraus / Pia Lanzinger\nAlexander Lieck / Joana Lucas\nPierre-Etienne Morelle / Anton Steenbock\nMarie Strauß / Bettina Wächter \nKuratiert von Saeed Foroghi \nAusstellung\n18. Oktober 2025 – 10. Januar 2026 \nVernissage\nFreitag\, 17. Oktober\, 19 Uhr \nArtist Talk\nFreitag\, 7. November 18 Uhr \nDie Ausstellung Inceptive Spaces richtet den Fokus auf Ateliers als initiierende Räume\, in denen Kunst ihren Anfang nimmt. Hier wirken Künstler:innen wie Seismografen und verarbeiten die Schwingungen der Gesellschaft. Im Gegensatz zu den „exceptive spaces“ – Museen und Galerien als Orte der Präsentation – bleiben diese Entstehungsprozesse meist verborgen\, wie in einer Black Box. Die Ausstellung versucht\, diese Box zu öffnen: Spuren der Produktion treten neben fertige Werke und machen erfahrbar\, dass Kunst nicht plötzlich entsteht\, sondern Zeit\, Raum und Pflege braucht. An Nelson Goodmans Frage „Wann ist Kunst?“ anknüpfend\, wird deutlich: Der entscheidende Moment liegt am Anfang\, im Atelier. Ohne inceptive spaces verkümmern langfristig auch die exceptive spaces. Sie sind das Fundament kulturellen Schaffens – wie Wälder\, die einer Stadt Schatten spenden und ihr dauerhaftes Wachstum sichern. \nEnglish \nThe exhibition Inceptive Spaces focuses on studios as generative spaces where art begins. Here\, artists act like seismographs\, processing the vibrations of society. In contrast to “exceptive spaces” – museums and galleries as sites of presentation – these formative processes usually remain hidden\, like a black box. The exhibition seeks to open this box: traces of production appear alongside finished works\, showing that art does not emerge suddenly but requires time\, space\, and care. Building on Nelson Goodman’s question “When is art?”\, it becomes clear that the decisive moment lies at the beginning\, in the studio. Without inceptive spaces\, exceptive spaces will eventually wither. They are the foundation of cultural creation – like forests that give shade to a city and secure its lasting growth. \nConcept and curation: Saeed Foroghi \nAXEL OBIGER – Raum für zeitgenössische Kunst . Brunnenstr. 29\, 10119 Berlin Mitte . Th – Sa 3–7 pm and by appointment . axelobiger.com . @axelobiger
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SUMMARY:Inceptive Spaces - Group exhibition by Atelierhaus Hobrecht31
DESCRIPTION:Inceptive Spaces \nGruppenausstellung von\nAtelierhaus Hobrecht31 \nJakob Argauer / Peter Behrbohm\nThilo Droste / Saeed Foroghi\nKalinka Gieseler / Michael Hauffen\nThomas Hauser / Kathrin Köster\nChristof Kraus / Pia Lanzinger\nAlexander Lieck / Joana Lucas\nPierre-Etienne Morelle / Anton Steenbock\nMarie Strauß / Bettina Wächter \nKuratiert von Saeed Foroghi \nAusstellung\n18. Oktober 2025 – 10. Januar 2026 \nArtist Talk\nFreitag\, 5. Dezember\, 19 Uhr \nInceptive spaces sind initiierende Räume – Ateliers und Studios von Künstler:innen\, in denen Werke entstehen. Hier wirken Künstler:innen wie Seismografen und verarbeiten die Schwingungen der Gesellschaft. Es sind Schutz-\, Experimentier-\, Räsonier-\, Ausdrucks- und Resonanzräume\, in denen Gedanken wie Samenkörner auf fruchtbaren Boden fallen und – wenn gepflegt und gefördert – wie ein Baum Wurzeln schlagen\, wachsen\, sich verästeln und schließlich aufblühen können. Atelierhäuser wie die Hobrechtstraße 31 sind in diesem Sinne Kunstwälder\, die in überhitzten Städten wie Berlin Schatten spenden und zum Verweilen\, Kontemplieren und Hinterfragen einladen. \nIm Gegensatz dazu stehen Ausstellungsräume wie Galerien und Museen – exceptive spaces\, aus dem Alltag herausgehobene Räume der Präsentation und Rezeption. Von den inceptive spaces zu den exceptive spaces ist es meist ein langer Weg. Wie eine Black Box mutet der Übergang von einem Ort zum anderen: verborgen bleibt\, was in den Ateliers geschieht\, wie Gedanken sich formen\, wie Materialien Widerstand leisten und wie aus Versuchen Werke entstehen. \nDie Ausstellung Inceptive Spaces versucht\, diese Black Box zu öffnen und sichtbar zu machen\, was normalerweise unsichtbar bleibt: Prozesse\, Atmosphären und Fragmente\, die den Beginn von Kunst markieren. „Wann ist Kunst?“\, eine modifizierte Version der zentralen Frage „Was ist Kunst?“ des US-amerikanischen Philosophen Nelson Goodman\, macht deutlich\, dass der Kunststatus eines Objekts stark vom Kontext abhängt – meist von Präsentationsräumen. Diese Ausstellung kehrt die Perspektive um: Nicht der Ausstellungsraum\, sondern der Produktionsraum – das Atelier – wird zum entscheidenden Kontext. „Wann ist Kunst?“ – hier lautet die Antwort: am Anfang\, im Entstehungsprozess. Wie ein „Raum im Raum“ treten Produktions- und Präsentationsräume in Dialog. Spuren der Ateliers treten neben fertige Arbeiten und machen erfahrbar\, dass Kunst nicht plötzlich entsteht\, sondern aus Prozessen hervorgeht\, die Zeit\, Raum und Pflege benötigen. Dieser Dialog kann nur gelingen\, wenn beide Räume gleichzeitig existieren. Ohne inceptive spaces wird es langfristig keine exceptive spaces geben. Sie sind die Grundlage dessen\, was wir als Kultur wahrnehmen – doch dafür braucht es Zeit und Raum zum Wachsen. Kunst- und Kulturschaffen ist immer auch Kunst- und Kulturwerden. \nEin Absterben der Anfänge führt unweigerlich zum Verkümmern der Institutionen\, die am Ende Kunst zeigen wollen. Wie in der Natur ist es auch in der Kultur wichtig\, ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit zu praktizieren: dem Drang zu widerstehen\, kurzfristige Gewinne über die langfristigen Kosten für die Gesellschaft zu stellen. Denn genauso wie der Klimawandel wird uns sonst der Wandel des gesellschaftlichen Klimas\, den wir bereits spüren\, teuer zu stehen kommen. \nEine Stadt\, die inceptive spaces wie die Hobrechtstraße 31 aufgibt\, entzieht sich selbst den Nährboden und liegt am Ende brach. Wir sollten vermeiden\, die Wälder zu lichten\, weil wir vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr zu sehen vermögen. \nSerkan Gören & Saeed Foroghi \nEnglish \nInceptive spaces are generative spaces – artists’ studios and workshops where artworks are created. Here\, artists take on the function of seismographs\, processing the undercurrents running through society. They are spaces for protection\, experimentation\, reasoning\, expression\, and resonance\, where ideas fall like seeds onto fertile ground and – when nurtured and supported – can take root\, grow\, branch out\, and finally blossom. In this sense\, studio buildings such as Hobrechtstraße 31 are like cultural forests\, providing shade in overheated cities such as Berlin and inviting people to linger\, contemplate\, and question. \nIn contrast to this are exhibition spaces such as galleries and museums: exceptive spaces. These are spaces of presentation and reception set apart from everyday life. The pathway from inceptive to exceptive spaces is usually a long one. The transition from one to the other is like a black box\, with everything that happens in the studios remaining hidden from view: how ideas take shape\, how materials push back\, and how artworks emer-ge from experimentation. \nThe exhibition Inceptive Spaces seeks to open this black box and reveal what would otherwise remain invisib-le: processes\, atmospheres\, and fragments that mark the beginnings of art. American philosopher Nelson Goodman’s question “When is art?” – a modified version of the central question “What is art?” – highlights that an object’s status as art depends heavily on context\, most often on the space in which it is presented. This exhibition reverses that perspective. It is not the exhibition space but the production space – the studio – that becomes the decisive context. Here\, the answer to “When is art?” is: at the beginning\, during the creative process. The dialogue between production and presentation spaces creates a space within a space. Traces of the studio appear alongside finished works\, demonstrating that art does not come into existence suddenly but rather emerges from processes that require time\, space\, and care. Such a dialogue can only succeed when both spaces exist simultaneously. In the long run\, there can be no exceptive spaces without inceptive spaces. They are the foundation of what we perceive as culture – which requires time and space to grow. Artistic and cultural creation are inseparable from the process of artistic and cultural development. \nThe erosion of these beginnings inevitably leads to the decline of the institutions that ultimately seek to present art. As in nature\, it is also important in culture to practice ecological and economic sustainability: to resist the urge to prioritize short-term gains over long-term costs to society. For just as climate change will prove costly\, so too will the shift in the social climate – the effects of which we are already beginning to feel – if we fail to act. \nA city that abandons inceptive spaces such as Hobrechtstraße 31 deprives itself of fertile ground and will ulti-mately lie fallow. We should avoid thinning out our cultural forests because we can no longer see the wood for the trees. \nSerkan Gören & Saeed Foroghi \nAXEL OBIGER – Raum für zeitgenössische Kunst . Brunnenstr. 29\, 10119 Berlin Mitte . Th – Sa 3–7 pm and by appointment . axelobiger.com . @axelobiger
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SUMMARY:A trans feat. Natalia Irina Roman: STRECKEN II STÜCKE
DESCRIPTION:Opening  \nSamstag\, 10.01.2026      18:30 Uhr  \nExhibition  \n11.01.2026 – 06.02.2026     24/7 \nSTRECKEN || STÜCKE is an installation by Natalia Irina Roman\, growing out of her long-term cooperation with Deutsche Bahn (since 2017) and BVG (since 2022). Within these collaborations\, she has transformed sites along the tracks — including former interlocking towers and train control rooms — into spaces for art. From this sustained engagement with the railway\, a range of formats has emerged\, in and along the train system\, in which train journeys themselves become artistic experiences. \nA train moves through the vitrine: station names\, S-Bahn windows and trains of thought collected between Vienna and Istanbul loosen\, drift and intertwine. The view from the train window subtly shifts — the everyday becomes charged\, and each journey turns into a new piece. \nNatalia Irina Roman is an installation artist and city researcher who has been developing site-specific works since 2010 across a wide range of contexts\, including large-scale and industrial spaces. Since 2017\, her artistic practice has increasingly unfolded in relation to the railway\, where art\, space and movement intersect. In 2024\, she worked in the railway context in New York City and its surroundings as a Fulbright fellow. In 2025\, she was invited to the conference „Railway Aesthetics“\, which took place on two trains travelling between Vienna and Istanbul. During the journey\, she collected the trains of thought of fellow passengers and presented her long-term work in the railway context. Her work has been shown in numerous solo and group exhibitions in Germany and internationally. Alongside her artistic practice\, she currently teaches at the Berlin University of the Arts (UdK) and previously led courses at the Bauhaus-Universität Weimar\, where train journeys themselves become sites of artistic exploration. \nFor further information: \nhttps://www.atrans.org/  |  https://www.nataliairinaroman.eu\nInstagram: @atrans  |  #gesternstellwerk auf www.instagram.com/sitespecificideas \nSupported by \nBerliner S-Bahn Museum  & Frauenförderfonds Bauhaus-Universität Weimar
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SUMMARY:Vernissage "Madness and Practice" Liz Dawson + Lucy Teasdale
DESCRIPTION:Madness and Practice\nLiz Dawson + Lucy Teasdale\nEröffnung: Freitag\, 16. Januar\, 19 Uhr\n17. Januar – 7. Februar 2026 \nIn „Madness and Practice“ eröffnen uns Liz Dawson mit Malerei und Zeichnung und Lucy Teasdale mit ihren Skulpturen einen Raum\, in dem Gesten\, Oberflächen und Fragmente sich ineinander verfalten und auf ihren Ursprung zurückgeworfen werden. Sie erzählen von Beharrlichkeit\, die in minimalen aber bewussten Verschiebungen zu Tage tritt. \nUnd so offenbaren Markierungen\, die zunächst den Eindruck erwecken\, auf die Schnelle gesetzt worden zu sein\, zusammen mit fast nachgiebig wirkenden Formen wie sich unter dem Auge der Sorgfalt das vermeintlich Vergebliche zu etwas atemberaubend Poetischem verwandelt. \nEnglish \nIn Madness and Practice\, Liz Dawson’s paintings and drawings and Lucy Teasdale’s sculptures draw us into a space where gestures\, surfaces\, and fragments fold back onto themselves\, narrating a persistence in small but deliberate shifts. Marks that initially suggest they were quickly made and forms that appear pliable reveal how the seemingly futile can overlap with an attentiveness that is breathtakingly poetic. (Text: Ilyn Wong) \n@lizdawsonberlin\n@lucy_teasdale
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SUMMARY:Finissage "Madness and Practice" + Artist Talk at Axel Obiger
DESCRIPTION:Madness and Practice\nLiz Dawson + Lucy Teasdale \nSaturday\, Feb 7\, 2026\, from 6 pm\nFinissage + Artist Talk\nIncluding an artist talk at 6.30 pm\, moderated by Ilyn Wong \nThe talk will take place in English\, but questions in German are welcome. Tea and cake will be served \nWith Madness and Practice\, painter Liz Dawson and sculptor Lucy Teasdale present new works that stage a quiet conflict between apparent intuition and rigorous construction. The title suggests a persistence that may register as futile or even obsessive\, but is in fact an unflagging attentiveness to process\, repetition\, and control. Throughout the exhibition\, surfaces and gestures promise immediacy while quietly betraying the labor and artifice beneath them. The works posit that this persistence is not a symptom of irrationality\, but its inverse: practice – understood as sustained\, almost ritualized work undertaken in pursuit of a particular kind of virtuosity. \nText: Ilyn Wong  (You can read the full text on the website)\nPhoto: Hans-Georg Gaul \n@lizdawsonberlin\n@lucy_teasdale\n@ilynw
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SUMMARY:Vernissage "On Terraforming" Andrea J. Grote + Charlotte Bastian
DESCRIPTION:On Terraforming\nAndrea J. Grote + Charlotte Bastian\n14.02.2026 – 14.03.2026 \nEröffnung: Freitag\, 13. Februar\, 2026\, 19 Uhr\nArtist Talk: 14.03.2026\, 18 Uhr\, Andrea J. Grote and Charlotte Bastian \nIn der Ausstellung On Terraforming entwerfen Charlotte Bastian und Andrea J. Grote irritierende Bildwelten\, die Landschaft als vom Menschen tiefgreifend geprägtes und gefährdetes Gefüge zeigen. Ausgehend von der Fotografie entwickeln beide Künstlerinnen unterschiedliche ästhetische Strategien\, um menschliche Eingriffe in die Natur sichtbar zu machen. Bastians Collagen und stereoskopische Montagen verbinden Zeiten und Orte zu paradoxen Landschaftsräumen des Anthropozäns. Grotes Installationen und Fotografien thematisieren die zerstörerische Nutzung alpiner Räume und die Ambivalenz zwischen visueller Verführung und ökologischer Verletzung. \n@andreagrote_kunst  / @charlottebastian_studio \nAXEL OBIGER . Raum Für Zeitgenössische Kunst . Brunnenstr. 29 . 10119 Berlin Mitte . Do – Sa 15-19 Uhr und nach Vereinbarung . axelobiger.com . @axelobiger
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SUMMARY:Andrea J. Grote + Charlotte Bastian "On Terraforming"
DESCRIPTION:On Terraforming\nAndrea J. Grote + Charlotte Bastian\n14.02.2026 – 14.03.2026 \nEröffnung: Freitag\, 13.02.2026\, 19 Uhr\nArtist Talk am 14.03.2026\, 18 Uhr\, Andrea J. Grote und Charlotte Bastian\nFinissage: 14.03.2026\, 19 Uhr \nIn ihren aktuellen Werkserien entwerfen Charlotte Bastian und Andrea J. Grote Bildwelten\, die unsere Vorstellungen von Landschaft und Natur nachhaltig irritieren und neu verhandeln. Beide Künstlerinnen gehen vom Medium der Fotografie aus und entwickeln diese weiter. Ihre verschiedenen methodischen und technischen Verfahren\, Ästhetiken und Perspektiven eröffnen unterschiedliche\, sich ergänzende Zugänge zu einer der zentralen Fragen unserer Zeit: Wie sehen Landschaften aus\, die vom Menschen nachhaltig geprägt\, überformt\, genutzt und beschädigt werden?. \nDer Ausstellungstitel On Terraforming nimmt Bezug auf den aus der Science-Fiction stammenden Begriff des Terraformings\, der die gezielte Umformung fremder Planeten zu bewohnbaren Lebensräumen beschreibt. In der Ausstellung wird dieser ursprünglich futuristische Gedanke auf die Gegenwart zurückgeführt: Terraforming erscheint hier nicht als Vision\, sondern als längst realer Prozess menschlicher Eingriffe in bestehende Landschaften. Der Titel On Terraforming verweist auf Beobachtungen und künstlerische Reflexionen zu einer Welt\, die fortwährend angepasst und manipuliert wird. Es entstehen Bilder eines Planeten\, der sich bereits im Zustand permanenter Umgestaltung befindet. \nCharlotte Bastian setzt aus Fotografien unterschiedlicher Zeiten und Orte neue Landschaftsräume zusammen. In ihren analogen Klebemontagen der Serie Shifting bleiben Schnitte und Klebungen sichtbar – die Collage gibt sich als solche zu erkennen. Aus mehreren\, von ihr selbst fotografierten\, Motiven entstehen Szenarien der Ungleichzeitigkeit und Unverortbarkeit\, in denen Restnatur\, Idylle\, Ödnis und ruinöse Architektur gleichermaßen aufeinandertreffen. Bastians Interesse gilt der Vergänglichkeit und den Spuren menschlichen Wirkens im Anthropozän. Ihre Arbeiten sind keine Dokumente\, sondern visuelle Konstruktionen\, die gezielt kognitive Dissonanzen erzeugen und mitunter eine irritierende Atmosphäre entfalten. In den stereoskopischen Raumbildmontagen aus den Serien Glocal Sceneries wird diese Wirkung noch gesteigert: Der durch räumliche Betrachtung entstehende Tiefenraum vermittelt nahezu immersiv das Gefühl\, sich in diesen fremd-vertrauten Landschaften zu befinden. \nAuch Andrea J. Grote konfrontiert uns mit irritierenden Fotografien und Installationen\, die sich erst langsam dem Betrachter erschließen. In ihren aktuellen\, speziell für den Ausstellungsraum konzipierten Installationen thematisiert sie die auf Profit ausgerichtete und zugleich zerstörerische Nutzung der alpinen Landschaft in den Tiroler Bergen. Grundlage für ihre installativen Arbeiten sind häufig analoge Mehrfachbelichtungen\, wodurch minimale Verschiebungen des Blickwinkels zu einer Schichtung von Zeit\, Raum und Bewegung führen. Die Bilder scheinen zugleich zu rasen und stillzustehen\, die sicht- und spürbare Unruhe lassen Geräusche erahnen und verweisen auf den steten und zerstörerischen Wandel im Landschaftsumbau\, der dem Innovationsdruck im Tourismus und dem Klimawandel geschuldet ist. Moderne Gondelstationen aus Beton\, Stahl und Glas\, riesenhafte Pistenraupen\, Rollbänder für skifahrende Kinder verwandeln sich durch Grotes fotografische Technik in nicht sofort lesbare Erscheinungen\, um auf den zweiten Blick ihre destruktive Realität um so deutlicher hervorzubringen. Gerade in dieser Ambivalenz berührt Grotes Arbeit den Diskurs um die Ästhetik des Hässlichen: Die visuelle Verführung macht die Verletzungen der Landschaft umso eindringlicher erfahrbar. In der Installation O.T. (Fleckalm\, 3.1.2017\, 1 min)\, 2026 wird die Zerstückelung der Landschaft durch extreme Infrastrukturen\, die für den Skitourismus entwickelt werden\, schonungslos sichtbar. \nDie Ausstellung führt zwei künstlerische Positionen zusammen\, die Landschaft nicht als statischen Ort\, sondern als fragiles\, vom Menschen gestaltetes und gefährdetes Gefüge begreifen. Zwischen Bedrohung und Poesie eröffnen Bastian und Grote eindrucksvolle Bilder einer Welt\, deren scheinbare Natürlichkeit längst brüchig geworden ist. \n@andreagrote_kunst  /  @charlottebastian_studio \nAXEL OBIGER . Raum Für Zeitgenössische Kunst . Brunnenstr. 29 . 10119 Berlin Mitte . Do – Sa 15-19 Uhr und nach Vereinbarung . axelobiger.com . @axelobiger
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SUMMARY:Artist Talk mit Andrea J. Grote und Charlotte Bastian + Finissage
DESCRIPTION:On Terraforming\nAndrea J. Grote + Charlotte Bastian\n14.02. – 14.03.2026 \nArtist Talk: Samstag\, 14.03.2026\, 18 Uhr\, Andrea J. Grote und Charlotte Bastian\nFinissage: 14.03.2026\, 19 Uhr \nIn der Ausstellung On Terraforming entwerfen Charlotte Bastian und Andrea J. Grote irritierende Bildwelten\, die Landschaft als vom Menschen tiefgreifend geprägtes und gefährdetes Gefüge zeigen. Ausgehend von der Fotografie entwickeln beide Künstlerinnen unterschiedliche ästhetische Strategien\, um menschliche Eingriffe in die Natur sichtbar zu machen. Bastians Collagen und stereoskopische Montagen verbinden Zeiten und Orte zu paradoxen Landschaftsräumen des Anthropozäns. Grotes Installationen und Fotografien thematisieren die zerstörerische Nutzung alpiner Räume und die Ambivalenz zwischen visueller Verführung und ökologischer Verletzung. \n@andreagrote_kunst  / @charlottebastian_studio \nAXEL OBIGER . Raum Für Zeitgenössische Kunst . Brunnenstr. 29 . 10119 Berlin Mitte . Do – Sa 15-19 Uhr und nach Vereinbarung . axelobiger.com . @axelobiger
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SUMMARY:Artist Talk mit Andrea J. Grote und Charlotte Bastian + Finissage
DESCRIPTION:Samstag\, 14.März\, 18 Uhr\nArtist Talk mit Andrea J. Grote und Charlotte Bastian\nmoderiert von Maja Rohwetter\nFinissage ab 19 Uhr \nOn Terraforming\nAndrea J. Grote + Charlotte Bastian\n14.02.2026 – 14.03.2026 \nIn der Ausstellung „On Terraforming“ entwerfen Charlotte Bastian und Andrea J. Grote irritierende Bildwelten\, die Landschaft als vom Menschen tiefgreifend geprägtes und gefährdetes Gefüge zeigen. Ausgehend von der Fotografie entwickeln beide Künstlerinnen unterschiedliche ästhetische Strategien\, um menschliche Eingriffe in die Natur sichtbar zu machen. Bastians Collagen und stereoskopische Montagen verbinden Zeiten und Orte zu paradoxen Landschaftsräumen des Anthropozäns. Grotes Installationen und Fotografien thematisieren die zerstörerische Nutzung alpiner Räume und die Ambivalenz zwischen visueller Verführung und ökologischer Verletzung. \n@andreagrote_kunst\n@charlottebastian_studio \nAXEL OBIGER – Raum für zeitgenössische Kunst . Brunnenstr. 29\, 10119 Berlin Mitte . Th – Sa 3–7 pm and by appointment . axelobiger.com . @axelobiger
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SUMMARY:Opening Yellow Light\, Dusty Water
DESCRIPTION:You are cordially invited to the opening of the exhibition\nYellow Light\, Dusty Water\nfeaturing works by Jasmin Preiß\, Tanja Ritterbex\, and Vivian Eckstein \nApril 25 – May 17\, 2026 \nOpening: Saturday\, 25.04.2026\, 7 pm \nOpen during Gallery Weekend Berlin + Sellerie Weekend\, May 1–3\, 3 –7 pm\nFilm screening on May 1\, 2026\, 5–8 p.m.: Short films by the artists and their friends \nArtist Dinner May 15\, 2026\, 6 pm (by RSVP) \nThe exhibition Yellow Light\, Dusty Water presents works by three Berlin-based artists who explore the power and fragility of water. It reflects on the search for the unknown\, childhood\, the emotional depth of motherhood\, and the interplay between humans and nature. Through painting\, collage\, film\, ceramics\, and textile sculpture\, Tanja Ritterbex\, Vivian Eckstein\, and Jasmin Preiß examine aspects of female identity\, being an artist\, mythology\, and personal memories. By using diverse materials\, the artists approach the multidimensional nature of interpersonal relationships. In contemporary seascapes and vibrant portraits\, they reveal both nostalgic and critical perspectives on the relationship between humans and the sea. \nAXEL OBIGER – Raum für zeitgenössische Kunst . Brunnenstr. 29\, 10119 Berlin Mitte . Th – Sa 3–7 pm and by appointment . axelobiger.com . @axelobiger
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SUMMARY:Yellow Light\, Dusty Water - Jasmin Preiß\, Tanja Ritterbex\, Vivian Eckstein
DESCRIPTION:Yellow Light\, Dusty Water\nJasmin Preiß\, Tanja Ritterbex\, Vivian Eckstein \n25. April – 17. Mai 2026 \nEröffnung: 25.4.2026\, 19 Uhr \nGeöffnet am Gallery Weekend Berlin + Sellerie Weekend 1.-3. Mai\, 15-19 Uhr\nFilmscreening am 1.5.2026\, 17-20 Uhr: Kurzfilme der Künstlerinnen und Freund*innen \nArtist Dinner 15.5.2026\, 18 Uhr (mit Anmeldung) \nDie Ausstellung Yellow Light\, Dusty Water der drei Berliner Künstlerinnen Vivian Eckstein\, Tanja Ritterbex und Jasmin Preiß zeigt Arbeiten die von der unbändigen Kraft und Zartheit des nassen Elements geprägt sind. Ihre Werke reflektieren die Suche nach dem Unbekannten\, Kindheit\, Kunst und die emotionale Tiefe von Mutterschaft. \nTanja Ritterbex zeigt\, ausgehend vom Alltag und Leben mit ihrer Tochter Frida\, ihrem bisher wichtigsten Thema\, farbintensive\, tagebuchhafte Momente\, die wie Erinnerungen an Familien-Strandtage aus der Kindheit anmuten. Durch die Linse der Malerei werden Alltagsmomente zu Untersuchungsfeldern von weiblicher Identität\, persönlicher Erfahrung und Künstlerin-Sein. \nJasmin Preiß beschäftigt sich mit dem Thema Strand als Lebensraum\, der Beziehung von Mensch und Tier und die Auswirkungen des Menschen auf die Natur. Der Kurzfilm „Beach“ zeigt die Kraft\, Schönheit und gleichzeitig die Verletzlichkeit eines Habitats und schlägt vor\, mit kindlicher Neugierde auf der Magie des Moments zu treiben\, aus dem der Film gemacht ist. Die kleinformatigen Keramiken sind ebenfalls von der Unterwasserwelt inspiriert und wirken wie Fundstücke von einem Strandtag. Sie entstanden in Zusammenarbeit mit ihrer Tochter Maeve. \nVivian Eckstein schöpft aus Mythologie\, mittelalterlicher Literatur und ihren Träumen und zeigt Collagen\, textile Skulptur und Malerei\, die in einem surrealen Kosmos des Geschichtenerzählens existieren. Ihre figurative Bildsprache verbindet heterogene Medien zu verwobenen Unterwasserwelten\, die von Identität\, Frausein und persönlichen Erinnerungen erzählen. \nDer titelgebende Licht- und Wasserkontrast verweist auf die duale Natur zwischenmenschlicher Beziehungen. Von Erinnerungen an warme Strände in Florida und Curaçao\, Töchtern die gerne Meerjungfrauen sein wollen\, über Mythen und Sagen von Wasserfrauen und Tiefseemonstern\, der komplexen Beziehung von Mensch und Meer bis zur ernüchternden Realität von Umweltverschmutzung und Müll an Stränden\, begeben sich die Künstlerinnen\, jede auf ihre eigene Weise\, in die Gezeiten ihres künstlerischen Schaffens und präsentieren intensive\, nostalgische undnachdenkliche\, zeitgenössische Seestücke und Porträts. \nKurzbiografien \nVivian Eckstein (*1989) studierte an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe und an der École Supérieure des Beaux-Arts Paris und war 2018 Meisterschülerin in Karlsruhe. Eckstein erhielt unter anderem den Eb Dietzsch Kunstpreis für Malerei und das Reisestipendium der Graduiertenförderung Baden-Württemberg\, das sie in Madrid verbachte. Als Kunstvermittlerin ist Eckstein in Museen tätig\, z.B. dem ZKM Karlsruhe\, Kindl Berlin und dem Kleinen Grosz Museum. Seit 2023 lebt und arbeitet sie in Berlin und widmet sich in Malereien\, Collagen und tragbaren textilen Skulpturen Fragen von Identität und Künstlerinnentum. Durchzogen von Anspielungen auf Mythologie\, Sagen und Literatur und verwoben mit persönlichen Erinnerungen\, hinterfragen ihre Werke gesellschaftliche Rollen und der Darstellung des weiblichen Körpers. Seit 2024 ist sie Mitbetreiberin von Axel Obiger. \nJasmin Preiß (*1984) studierte zunächst Kommunikationsdesign in Essen bevor sie ihr Studium der Freien Kunst an der Kunstakademie Düsseldorf abschloss. Ihr dokumentarisches Langfilmdebut „Sweet Meadow“ wurde für den Förderpreis für Filmkunst der Nationalgalerie Berlin nominiert und gewann beim Kassler Dokfest den Goldenen Schlüssel für den besten Nachwuchsfilm. Sie war u.a. Artist in Residence im Organhaus Chongqing\, Künstlerdorf Schöppingen und Haus am Wehrsteg Heidelberg. Stipendien erhielt sie vom Berliner Senat\, der Kunststiftung NRW\, Filmwerkstatt Düsseldorf und Stiftung Friedrich Schneider. Ihre Filme setzen sich mit Identität\, Migration\, Kunst\, Kindheit und Natur auseinander und wurden auf nationalen und internationalen Filmfestivals und im Ausstellungskontext gezeigt. Jasmin Preiß lebt und arbeitet in Berlin und Duisburg. \nTanja Ritterbex\, geboren 1985 in Heerlen\, Niederlande\, lebt und arbeitet in Berlin. Ritterbex schafft tagebuchartige Tableaux vivants durch Malerei\, Zeichnung\, Installation\, Video und Performance. (Selbst) Porträts und Stillleben entstehen durch den intensiven Einsatz von Farben\, Mustern und allerlei liebevolle zusammengetragene Readymades. Ihr Alltag und das Leben mit ihrer Tochter Frida dient ihr als Hauptinspirationsquelle. Die Auseinandersetzung mit Mutterschaft\, mit der Verbindung von Künstler-sein und Mutter-sein\, sowie mit der gegenseitigen Zuneigung zwischen Mutter und Kind sind wiederkehrende Elemente in ihren jüngsten Gemälden\, Videos und Skulpturen. Derzeit ist Ritterbex mit ihrer Einzelausstellung „Bitches Brew“ im Bonnefanten Museum in Maastricht (NL) zu sehen. Nach ihrem Studium in Düsseldorf und Maastricht war Ritterbex von 2013 bis 2015 Artist-in-Residence in den Ateliers in Amsterdam. Ihre Arbeiten sind unter anderem in folgenden Museumssammlungen enthalten: Centraal Museum\, Utrecht (NL)\, Bommel van Dam\, Venlo (NL)\, Dordrechts Museum\, Dordrecht (NL)\, LAM\, Lisse (NL)\, Schunck Heerlen (NL). Zu den Unternehmenssammlungen gehören unter anderem die ING Bank-Sammlung\, die LUMC Leiden-Sammlung\, die DSM-Sammlung\, die De Nederlandsche Bank-Sammlung und die APG-Pensionsfonds-Sammlung. \nAXEL OBIGER . Raum Für Zeitgenössische Kunst . Brunnenstr. 29 . 10119 Berlin Mitte . Do – Sa 15-19 Uhr und nach Vereinbarung . axelobiger.com . @axelobiger
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