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SUMMARY:seit wir letztens über zukunft sprachen - Juliane Duda und Hanna-Mari Blencke
DESCRIPTION:Kunstwerk-Namen sind im besten Fall auch Kunst. Beziehungsweise Schall und autonom. So bei Juliane Duda\, deren Titel nicht Bildinhalt und -bedeutung soufflieren. \nNiedrige Beweggründe\, Mac Reality\, Nichts Neues\, unpolitisch relevant und Eigenbedarf heißen ihre neuen fotografische Arbeiten\, in denen\, wie so oft\, gebaute Natürlichkeit schön scheitert. \nIn der Dialog-Ausstellung mit dem Titel (!) seit wir letztens über zukunft sprachen treffen sie auf drei skulpturale Gefüge von Hanna-Mari Blencke\, zu denen einige affirmative Kommentare überliefert sind: \nWenn Hilma af Klints Bilder mit Verkehrsschildern bumsen würden\, gliche der Nachwuchs wohl den Plastiken Blenckes. Die bis zu zwei Meter großen Objekte mit organischer Anmutung postulieren einen eigenweltlichen Konstruktivismus auf Basis farbintensiver Abstraktion. \nDas kuratorische Bauchgefühl verspricht sich Dialog bzw. Konfrontation durch gewisse Ähnlichkeiten im ästhetisierenden Zugang: \nBeider Arbeiten spielen mit Abnormitäten\, gewollten Defekten\, die ein hermetisches Außen provozieren. \nEs geht auch um die Relativierung der Wertigkeit des Moments. \nAb 5.11.2021 bei Axel Obiger.\, \,
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SUMMARY:Antonia Breme - V (Virtus)
DESCRIPTION:In her sculptural work Antonia Breme deals with display elements in the\ncontext of store window displays. She examines the artistic practice of\ndesigning window displays as an alternative means of income and\, in this\ncontext\, addresses the question of the so-called „money job“\, that many\nartists perform in addition to their artistic work. In this way\, she reflects on her own position in the tension between artistic autonomy and economic necessity. \nThe exhibited sculptures and objects were originally designed for a window\ndisplay of the fashion label Weather Underground to present its biodegradable rain capes. In the context of the exhibition V (Virtus)\, they obtain independence and at the same time refer to their original function. \nThe installative setting makes Antonia Breme’s artistic process visible as well as her handling of different materials and surfaces. At the same time\, the work on display remains flexible and expandable and exists in this form only for the duration of the exhibition. \n*** \nIn ihrer skulpturalen Arbeit setzt sich Antonia Breme mit Display-Elementen im Kontext der Schaufenstergestaltung auseinander. Dabei beleuchtet sie die künstlerische Praxis der Gestaltung von Window Displays als alternative Finanzierungsmöglichkeit und befasst sich in diesem Zusammenhang mit der Frage des sogenannten „money job“\, wie viele Künstler:innen ihn neben ihrer eigentlichen Arbeit ausüben. Im Spannungsfeld zwischen künstlerischer Autonomie und wirtschaftlicher Notwendigkeit reflektiert sie diesbezüglich ihre eigene Position. \nDie ausgestellten Skulpturen und Objekte wurden ursprünglich für ein Window Display des Modelabels Weather Underground entworfen\, um dessen biodegradable rain capes zu präsentieren. Im Kontext der Ausstellung V (Virtus) erlangen sie Eigenständigkeit und verweisen zugleich auf ihre Ursprungsfunktion. \nDas installative Setting macht Antonia Bremes künstlerischen Prozess sowie ihren Umgang mit verschiedenen Materialien und Oberfächen sichtbar. Dabei bleibt die gezeigte Arbeit in ihrer Form stets fexibel und erweiterbar und ist nur für den Moment im Ausstellungsraum in sich abgeschlossen. \n  \nGefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa \nwww.antoniabreme.com \n \n22.10.-31.10.2021 \nSoft Opening 22.10.2021\, 6-10 pm \nOpening hours: \nOpening Fridays 6-10 pm\nOther Fridays 4-7 pm\nSaturday + Sunday 2-7 pm \nCurated by:\nHannah van Ginkel \nHilbertraum\nReuterstr.31\n12047 Berlin\nwww.hilbertraum.org
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SUMMARY:Akutsprechstunde - Visita d’urgenza: Jeroen Cremers
DESCRIPTION:In Betrieb am 21. Mai 2021\, 16.30-19.30 Uhr \nDer niederländische\, in Berlin lebende Künstler Jeroen Cremers ist eigentlich bekannt für seine großen figurativen Skulpturen aus Karton. Doch mit dem Beginn des ersten Corona Lockdowns fing Cremers an sich mit einem anderen Material zu beschäftigen: Keramik. Das Medium ist nicht neu für ihn\, in Maastricht\, wo er Kunst studierte\, spezialisierte er sich schon früh auf die Arbeit mit Ton. Nun\, mehr als 10 Jahre später\, entdeckte er dieses Material wieder für sich und war – notgedrungen\, da durch die Pandemie viele geplante Ausstellungen verschoben werden mussten – ganz darauf konzentriert zu experimentieren und neue Arbeiten zu erschaffen. Das Ergebnis dieser äußerst produktiven Periode sind kontrastreiche\, farbenfrohe\, teils skurrile keramische Objekte und Skulpturen von erzählerischem und dystopisch anmutendem Charakter.  (…) \nIm Bild: Jeroen Cremers\, The guardian 1\, Glazed ceramics\, 2021 \, 90 x 35 x 65 cm
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