Der Verein

Der Verein „Netzwerk freier Berliner Projekträume und -initiativen e.V.“ wurde am 1. Oktober 2015 gegründet und am 16. Dezember 2015 in das Vereinsregister eingetragen. Gemeinnützigkeit wurde bescheinigt.

Das Netzwerk schafft mit der Vereinsgründung eine solide Grundlage und Struktur, um die Raumproblematik in Berlin qualifiziert anzugehen wie auch Fördermittel und Spenden empfangen zu können zur Erreichung folgender Ziele:

• Etablierung einer langfristig bestehenden Netzwerkstruktur für künstlerische Projekträume und -initiativen
• Verbesserung der Arbeitsbedingungen für freie Kulturproduzent*Innen und Künstler*Innen
• Realisierung von Kooperation und Austausch
• Erhöhung der Sichtbarkeit der freien Projekträume und -initiativen in der öffentlichen Wahrnehmung
• politische Artikulation der Interessen der Projektraumszene

Vorstand

In der Gründungsversammlung wurde ein Vorstand auf 2 Jahre gewählt.
Dieser besteht aus den drei Vorstandsvorsitzenden:

Chris Benedict (WerkStadt Kulturverein Berlin e.V.) – MA Arts (Kulturwissenschaften) betreibt seit 2008 einen Projektraum in Berlin-Neukölln und ist seit 2011 im Netzwerk aktiv. Beruflich organisiert sie diverse Kunstprojekte (KinderKulturMonat, Kunstaktionen und Illuminationen im öffentlichen Raum, Wanderausstellungen, Festivals etc.) www.werkstadt-berlin.com

Isolde Nagel (A TRANS) – Dipl.-Ing. Architektin und freie Kuratorin ist ebenfalls seit 2011 aktiv im Netzwerk. Im Jahr 2006 gründete sie A TRANS, eine nomadische Plattform für experimentelle Tendenzen urbaner Praktiken und Identitäten. www.atrans.org

Jole Wilcke hat Kunst- und Kulturwissenschaft und Philosophie (M.A.) in Berlin studiert. Sie ist tätig als Kuratorin, Autorin und Künstlerin. Von 2003–2005 Mitarbeit bei Sparwasser HQ – Offensive für zeitgenössische Kunst und Kommunikation (Berlin); 2009-2011 bei uqbar. Ko-Kuratorin u.a. für Art for Change – Loraine Leeson (NGBK, 2005); pöpp68 – privat öffentlich persönlich politisch (NGBK, 2008); EXTREME CRAFTS (Freies Museum, 2012). Sie ist Mitbegründerin des Kollektivs UNWETTER, das seit 2002 mit dem Basisformat des Discursive Picnic interventionistische Strategien im Stadtraum und im Museumskontext verfolgt. Aktiv im Netzwerk ist sie seit Gründung (2009) und arbeitet im bildungswerk des bbk berlin. www.un-wetter.net

Die 11 Gründungsmitglieder des Vereins sind:

A TRANS (Isolde Nagel)
Art Laboratory Berlin (Chris de Lutz)
Group Global 3000 (Tom Albrecht)
Kronenboden (Nathalie Keurmeur)
kunstraum t27/Kunstverein Neukölln e.V. (Martin Steffens)
rosalux (Tiny Domingos)
Raum für Zweckfreiheit (Jan Ketz)
Schillerpalais e.V. (Axel Daniel Reinert)
Spor Klübü (Matthias Mayer)
UNWETTER (Jole Wilcke)
WerkStadt Kulturverein Berlin e.V. (Chris Benedict)

Was ändert sich konkret?

Das seit 2009 bestehende Netzwerk, welches bisher ein loser Zusammenschluss gewesen ist, bekommt mit der Vereinsgründung eine neue Gestalt. Die zuvor entwickelte Organisationsstruktur des Netzwerks wird übernommen (Strukturtreffen, AG-Arbeit, Website etc.). Der Verein versteht sich als basisdemokratisch organisierte Interessenvertretung für die Bedarfe und Belange der freien Berliner Projekträume und -initiativen in Berlin.

Wichtigstes Entscheidungsgremium sind weiterhin die Strukturtreffen (=Mitgliederversammlung), der Vorstand wacht über die Umsetzung der Beschlüsse der Mitglieder. Nur die Mitglieder des Vereins sind in den Strukturtreffen stimmberechtigt. Mitglied kann jede/r Projektraum/-initiative werden, der/die bereits im Netzwerk gelistet ist (Projekträume und -initiativen) oder von der AG Neuaufnahmen bereits als Projektraum akzeptiert wurde. Neuaufnahmen

Die Mitgliedschaft ist beitragsfrei, sofort gültig und jederzeit kündbar.
Aufnahme-Formulare gibt es bei jedem Strukturtreffen sowie hier zum runter laden. Die Formulare bitte richten an: Vorstand

Pro Projektraum/-Initiative kann (wie bisher auch) bei Abstimmungen nur eine Stimme abgegeben werden, es können aber mehrere Personen als stimmberechtigt gelistet sein. Projekträume/-initiativen, die nicht Mitglieder werden möchten, sind zu den Strukturtreffen eingeladen, aber nicht stimmberechtigt.
Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, Fördermitglied zu werden, sollte man die Arbeit selbst aktiv nicht unterstützen können und dennoch der Sache dienlich sein wollen.

Spenden

Damit das Netzwerk freier Berliner Projekträume und -initiativen seine Arbeit fortsetzen kann, ist es auf Spenden angewiesen.
Wird eine Spendenbescheinigung benötigt, bitte im Verwendungszweck den Namen und die Postadresse angeben, auf den die Bescheinigung ausgestellt werden soll. Herzlichen Dank!

Spendenkonto:
IBAN: DE69 8306 5408 0004 9341 64
BIC: GENODEF1SLR

Vereinsmitglieder

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Satzung
Aufnahmeantrag für juristische Personen (Vereine etc.)
Aufnahmeantrag für natürliche Personen