c/o KUNSTPUNKT BERLIN

NW-KunstpunktRaum

KUNSTPUNKT BERLIN Foto: Matthias Mayer

c/o KUNSTPUNKT BERLIN – Die Galerie für aktuelle Kunst wurde 2001 von Heinz G. Herpel im damals aufstrebenden Berliner Galerienquartier Mitte-Nord gegründet. Seit 2016 stehen die drei Räume mit insgesamt ca. 300 qm dem Netzwerk freier Berliner Projekträume und -initiativen für eigene Projekte, Ausstellungen und Veranstaltungen zur Verfügung.

c/o KUNSTPUNKT BERLIN – Galerie für aktuelle Kunst was founded 2001 by Heinz G. Herpel in what was then the upcoming gallery district Mitte-Nord. Since 2016, three spaces with around 300 square meters have been available to the Netzwerk freier Berliner Projekträume und -initiativen for their own projects, exhibitions and events.
 Grundriss / floor plan (pdf)
NW-KunstpunktNO(B)ORDERS
„NO (B)ORDERS“ ist als aktueller politischer Ausruf zu verstehen, der direkt aus der Projektraumszene kommt. Er steht für einen offenen Blick in die Welt, die künstlerische Rückeroberung des Stadtraumes sowie den Erhalt von Unabhängigkeit und Diversität von Projekt-räumen und -initiativen. Für die Ausstellung wurden über einen Open Call vier international agierende Künstler*innen, Kollektive und Projekträume und -initiativen ausgewählt, deren künstlerische Arbeiten sich gegen Abgrenzung, Repression und geistige Enge positionieren und Wege der Kommunikation und Freiheit aufzeigen. Die gemeinsame Präsentation ermöglicht nicht nur eine Begegnung verschiedener Ausdrucks- und Reflexionsformen, sondern bietet auch Raum für spontane künstlerische Aktionen und weiter-führende Diskussionen.

NO (B)ORDERS is to be understood as a universal political outcry coming directly out of the project space art scene. It stands for an open worldview, the artistic recapturing of urban space, as well as the preservation of autonomy and diversity for project spaces and initiatives. Four internationally active project spaces and initiatives were selected through an open call for this exhibition, based on artworks that are clearly positioned against discrimination and repression, instead displaying ways forward toward communication and freedom. The group exhibition allows not only for an encounter with different forms of reflection and expression, but also offers a space for spontaneous art actions and further discussion.

Vernissage: Do., 26.4.2018, 19 h
Ausstellung – Exhibition: 27.4. – 13.5.2018
Öffnungszeiten / Opening hours: Fr.-So., 14-19 h
(Gallery Weekend: 27. – 29.4.2018)
Finissage: 13.5.2018


NO (B)ORDERS, Vernissage. Foto: Oliver Möst

stamp alive
Carola Rümper / mp43 – projektraum für das periphere

His TV
Sis Kollektiv / Apartment Project

All Over the Map
Artist Group Janzen/Sági/Torma

Choreography #2
Stine Eriksen / iCollective

Organisiert vom Netzwerk freier Berliner Projekträume und -initiativen e.V.
Mit freundlicher Unterstützung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa

Weitere Informationen
NO (B)ORDERS
Flyer (pdf)
Pressemitteilung
Presseinformationen
Veranstaltungsbilder (pdf)

Kooperationsprojekt mit dem Project Space Festival 2018
Netzwerk Freier Berliner Projekträume und -initiativen e.V.  + Project Space Festival 2018
Project Space Festival PLUS

Das PROJECT SPACE FESTIVAL BERLIN nimmt in diesem August wieder Kunstbegeisterte mit auf eine einmonatige Reise. Auch 2018 zielt es auf ein diverses Programm, das mit einer Vielfalt an Räumen eine Momentaufnahme der freien Kunstszene der Stadt abbildet. Das besondere Format des Festivals ermöglicht ihnen an einem Tag im August, ihre selbstorganisierte Arbeit weiter in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. Wir sind gespannt!

Die Galerie des ACUD MACHT NEU dient während der gesamten Festivalzeit als Zentrale des Project Space Festival 2018. Parallel präsentiert sich das Netzwerk freier Berliner Projekträume und -initiativen e.V. im c/o KUNSTPUNKT Berlin. Beide Räume werden für das Publikum zu festen Zeiten geöffnet sein und Materialien und Auskünfte – sowohl über das Festivalprogramm als auch über die langjährige Arbeit des Netzwerks – anbieten.

PROJECT SPACE FESTIVAL BERLIN:

Eröffnung:
01. August 2018, Galerie des ACUD MACHT NEU
(Veteranenstr. 21, 10119 Berlin-Mitte)

Finissage:
31. August 2018, c/o KUNSTPUNKT
(Schlegelstr. 6, 10115 Berlin-Mitte)

Öffnungszeiten Info-Zentralen:
ACUD MACHT NEU: mittwochs und samstags
c/o KUNSTPUNKT BERLIN: donnerstags bis sonntags

PROJECT SPACE FESTIVAL BERLIN 2018
Gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds

Netzwerk freier Berliner Projekträume und -initiativen e.V.
Das Kooperationsprojekt (PSF PLUS) wird gefördert durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa.

Weitere Infos

 OPEN CALL: RAUMOHNERAUM #3 „In The Neighbourhood“

Offene Ausschreibung für die künstlerische Präsentation von Projektinitiativen und Projekträumen ohne Raum im c/o KUNSTPUNKT BERLIN mit dem Titel „RAUMOHNERAUM #3: In The Neighbourhood“.

Im Rahmen der Ausstellungsserie RAUMOHNERAUM ist die dritte offene Ausschreibung für die künstlerische Präsentation von Berliner Projekträumen und -initiativen im c/o KUNSTPUNKT BERLIN gestartet. Alle Berliner Projekträume und –initiativen, die entweder aktuell keinen Raum haben oder die „raumlos“ arbeiten, sind eingeladen sich bis zum 30.05.2018 für eine Gruppenausstellung mit einem künstlerischen Beitrag zum Thema Nachbarschaft zu bewerben.

Wie hat sich der Begriff „Nachbarschaft“ mit der Zeit entwickelt und welche Bedeutung hat heute das nachbarschaftliche Zusammenleben in der Stadt? Welche Chancen und welches Konfliktpotential stecken im Aufeinandertreffen verschiedener Lebensrealitäten? Weitere Stichworte könnten sein: Identität, Zusammenschlüsse und Solidarität, Kunst im Alltag, Nachbarschaftsanbahnung, Konflikt und Dissens, Widerstandsstrategie im Kontext von Gentrifizierung, Symbolpolitik etc. Die Arbeiten können einen gesellschaftlichen und/oder persönlichen Fokus haben. „In The Neighbourhood“ stellt hierbei das Rahmenthema.

Bitte beachtet, dass die Arbeiten im Ausstellungsformat präsentiert werden sollen. Die Wahl des Mediums ist dabei frei. Denkbar sind also auch Dokumentationen, Filme und Videos, die das Thema im urbanen Raum behandeln oder künstlerische Interventionen, die mit dem Ausstellungsraum gekoppelt sind. Hierbei können Fragen wie: „Was bedeutet Nachbarschaft?“ ebenso eine Rolle spielen wie die Problematik der Verdrängung und ihre Auswirkungen: „Welche Rolle spielen Künstler*innen in diesem Prozess der städtischen Transformation?“

Die Präsentation und Ausstellung ermöglicht nicht nur die Begegnung unterschiedlicher Projekträume und –initiativen mit ihren spezifischen Arbeitsweisen, sie erlaubt auch – gemäß dem kollaborativen Verständnis des Netzwerks – Kooperationen spontaner freier künstlerischer Projekte. Begleitende Interventionen und Formate wie Performances, Lectures, Talks oder Screenings sind ebenfalls erwünscht. Ziel ist es, die Vielfalt und Qualität der Berliner Projekträume und -initiativen einem breiten internationalen Publikum präsentieren zu können.

Ausstellungszeitraum: 28.07.2018 – 31.08.2018
Bewerbungsfrist für die Einreichung: 30.05.2018, 23:59 Uhr

Eine formlose Bewerbung mit Kurzbeschreibung der Ausstellungsidee, der teilnehmenden Künstler*innen, sowie Kurzporträt der Bewerber*innen auf max. 3 DIN A4-Seiten ist ausreichend. Die Sprache der eingereichten Dokumente sollte Deutsch oder Englisch sein.
Bewerben können sich Berliner Initiativen und Projekträume, die momentan keinen Ort bespielen und die unserem Selbstverständnis eines Projektraumes bzw. einer Initiative entsprechen.

Die eingereichten Vorschläge werden durch das Netzwerkteam gesichtet und ausgewählt. Es besteht kein rechtlicher Anspruch auf die Aufnahme in die Veranstaltung. Die Auswahl wird schnellstmöglich bekannt gegeben und die Teilnehmer*innen werden per e-Mail kontaktiert.

Bewerbung bitte ausschließlich per e-Mail an:
raumohneraum@projektraeume-berlin.net

Mit freundlicher Unterstützung durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa.

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ENGL.:

OPEN CALL: „In The Neighborhood“
We hereby launch our third open call in the context of the exhibition series RAUMOHNERAUM (RoomWithoutRoom), offering the opportunity for a number of project spaces and initiatives to exhibit together at c/o KUNSTPUNKT BERLIN. All independent project spaces and initiatives that are temporarily, or regularly, working without their own location are invited to submit an exhibition proposal for a group show on the topic of “Neighborhood” by the 30th of May, 2018.

How did the term “Neighborhood” develop over time and what significance does neighborly co-habitation have in a city? What are the opportunities, and where are the potential conflicts when different realities of life converge or clash? Other thematic keywords could be: Identity, Association and Solidarity, Art in Everyday Life, Initiation of Neighborhood, Conflict and Dissent, Strategies of Resistance in the Context of Gentrification, or the Politics of Symbolism.

Submitted works may have a social or personal approach to the topic, “In the Neighborhood” should be considered a broad thematic framework. Please take note that the works must be presentable in an exhibition format, the choice of media is open – for example video installations are possible if they relate to the topic in an urban context, as well as art interventions if they are site specific. Questions such as, “What actually defines a neighborhood?” could play a role, as well as the difficulties arising from displacement and its manifold consequences: “What part do artists play in urban transformation?”

This group presentation offers an encounter with different project spaces and initiatives and their specific working methods; also enabling a cooperation of spontaneous, independent art projects, which is a defining characteristic of the network. Additional artistic interventions and formats such as performances, lectures, talks or screenings are welcome to be part of the program. The planned exhibition aims to show the variety and quality of the project space scene to a broad international audience.

Exhibition dates: July 28th – August 31st, 2018
Deadline for submissions: May 30th, 2018; 11:59 PM

An informal letter of application is sufficient – with a short description of the exhibition idea, the participating artists, as well as a short profile of the applicant(s) on a maximum of three DIN A4 pages. The submitted documents can be in German or English.

Berlin project spaces and initiatives that do not have their own location, and which match our definition of an art project space or initiative, are welcome to apply. The submitted applications will be viewed and selected by members of the Network Team. There is no legal claim for participation in the event. The selection will be made public and participants will be contacted per e-mail.

Network Team: Sandy Becker, Chris Benedict, Susann Kramer, Matthias Mayer, Oliver Möst, Bettina Weiß, Jole Wilcke

Applications must be submitted via email to:
raumohneraum@projektraeume-berlin.net

The exhibition is funded by the Senate Department for Culture and Europe.